Wie sehen die Aufgaben eines Ausrüstungsleiters bei TRIGEMA aus? Was lernt ein Produktveredler in der Ausbildung und was ist die Färbertaufe? Diese und viele weitere Fragen haben wir unserem Ausrüstungsleiter Herr Schrauder gestellt.
Wir freuen uns Ihnen das interessante und informative Interview vorstellen zu dürfen.

Vorstellung des Ausbilders

Wie lange sind Sie schon bei TRIGEMA?
Seit vier Jahren bin ich nun Teil der TRIGEMA Betriebsfamilie

Wie sind Sie zu TRIGEMA gekommen?
Durch mein abgeschlossenes Studium als Textiltechniker und meiner langen Arbeitserfahrung in dieser Branche wurde TRIGEMA auf mich aufmerksam. Als ich telefonisch von Herrn Grupp kontaktiert wurde, habe ich mich sehr gefreut. So kam es schließlich zu meiner Anstellung als Ausrüstungsleiter der Färberei.

Welche Aufgabe haben Sie bei TRIGEMA?
Als Ausrüstungsleiter der Färberei habe ich ein breit gestreutes Aufgabenfeld. Ich leite und führe insgesamt 50 Mitarbeiter in drei verschiedenen Schichten. Dabei bin ich zum Beispiel für die Disponierung aller Farbaufträge bei TRIGEMA zuständig. Des Weiteren kümmere ich mich um die richtige Auswahl der Farbstoffe und Chemikalien, die bei den Aufträgen verwendet werden. Zusammengefasst koordiniere und steuere ich den gesamten Arbeitsablauf der Färberei. Und nicht zu vergessen, die Betreuung der angehenden Auszubildenden zum Produktveredler.

Unser Ausbilder für die Produktveredler

Unser Ausbilder für die Produktveredler

 

Ausbildung Produktveredler

 

Warum sind Sie für die Auszubildenden verantwortlich?
Unsere Auszubildenden haben bei uns einen hohen Stellenwert. Ich möchte mir sicher sein, dass die angehenden Produktveredler alles erlernen können, was Sie  für diesen Beruf benötigen. Darum nehme ich mir persönlich Zeit, um mich um die Auszubildenden zu kümmern.

Was schätzen Sie an der Ausbildung bei TRIGEMA?
Als Ausbilder bei TRIGEMA bin ich an keinen Lehrplan oder sonstige Vorschriften der Geschäftsführung gebunden. Ich kann den Ausbildungsablauf für die Produktveredler so gestalten, wie es für die Auszubildenden am sinnvollsten ist. Ein weiterer Vorteil bei TRIGEMA ist die schnelle Integration der neuen Produktveredler in die Arbeitsabläufe der Färberei. Mit Hilfe von Einweisungen unseres gut geschulten Personals sind die künftigen Produktveredler in der Lage, ihr gelerntes theoretisches Wissen sofort an den Maschinen in die Praxis umzusetzen.

Wie sehen die Aufgaben der angehenden Produktveredler aus?
Am Anfang erlernen die Produktveredler den Umgang mit den verwendeten Chemikalien. Dabei steht die Sicherheit an oberster Stelle, da bei falscher Anwendung der Umgang mit den Chemikalien sehr gefährlich werden kann. Erst dann lernen sie alle Abläufe in der Färberei kennen. Sie werden an den verschiedenen Maschinen unter Aufsicht eingelernt und durchlaufen alle wichtigen Stationen der Färberei. Außerdem entnehmen sie Qualitätskontrollen, welche danach im Labor geprüft und ausgewertet werden.

Was sollten zukünftige Auszubildende für Qualifikationen mitbringen?
Als Ausbilder erwarte ich von meinen Produktveredlern ein gewisses Interesse an chemischen Abläufen und ein Gespür für Farben. Außerdem sollten zukünftige Auszubildende die mathematischen Grundrechenarten wie Prozent-und Dreisatzrechnung problemlos beherrschen. Voraussetzungen für eine Ausbildung zum Produktveredler in der Färberei bei TRIGEMA sind ein guter Haupt- oder Realschulabschluss.

Erinnern Sie sich an besonders witzige Momente mit den Auszubildenden?
Ein Highlight in der Färberei ist die alljährliche „Färbertaufe“ der frisch ausgelernten Auszubildenden. Mit erfolgreichem Bestehen der Abschlussprüfung, springen die frisch ausgelernten Produktveredler mitsamt ihren Klamotten in ein großes Fass voller Wasser. Nach dieser sogenannten „Färbertaufe“ sitzen alle gemütlich zusammen und feiern den Einstand ihrer neuen Kollegen.

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