Flagge zeigen mit TRIGEMA

Wir befinden uns im Jahr 2017. Die ganze Textilindustrie neigt sich dem Druck der Produktionsverlagerung in Billiglohnländer…. Die ganze Textilindustrie? Nein!
Ein unbeugsamer Unternehmer von der Alb, hört nicht auf diesem Trend Widerstand zu leisten.

Die Textilproduktion zählt zu den ältesten Erwerbsmöglichkeiten der Menschheit, mit denen bis heute lukrative Gewinne erzielt werden können. Nichtsdestotrotz gerät die Textilindustrie mit ihren katastrophalen Arbeitsbedingungen in Billiglohnländern immer wieder in den Fokus der Weltöffentlichkeit. Kinderarbeit, unmenschliche Arbeitsbedingungen und Massenaufstände sind einige schreckliche Beispiele von der Ausbeutung der „kleinen Arbeiter“.

Billiglohnländer

Billiglohnländer wie Bangladesch, Indien und China sind feste Bestandteile der Textilproduktion bei vielen Unternehmen. Ungefähr die Hälfte aller Jacken, Hosen oder Socken stammen aus China. Die andere Hälfte stammt aus anderen Billiglohnländern. Doch nicht nur Billiglabels, selbst hochwertige Marken lassen ihre Waren unter katastrophalen Produktionsbedingungen herstellen.

Die Hölle der Textilproduktion

grausame Arbeitsbedingungen in der Textilindustrie in Bangladesch und anderen Billiglohnländern

Der Textilmarkt ist heiß umkämpft. Der ständige Preisdruck zwingt Unternehmen zu immer drastischeren Maßnahmen. Das alles geht auf die Kosten der Arbeiter und Näher, in den Billig-Nähstuben der Welt, die das mit menschenunwürdigen Arbeitsbedingungen bezahlen. So spart sich die Textilindustrie unter anderem in Bangladesch einfach die Sicherheitsmaßmaßnahmen und bezahlt den Nähern einen Hungerlohn. All das für billige Endverbraucherpreise in Europa. Die Textilindustrie bestimmt die Richtlinien in diesen Produktionshallen.

 

Wieso produzieren so viele Unternehmen in diesen Schwellenländern?

Der Grund dafür ist ein Überangebot an Arbeitskräften, sehr locker ausgelegte Arbeitsschutzgesetze und keine Gewerkschaften. Das wird von den Konzernen der Welt maßlos ausgenutzt und sogar auf die Spitze getrieben. Ausbeutung ist die Folge. Der Lohn eines Nähers in Bangladesch beträgt durchschnittlich 17 Cent auf die Stunde. Zu wenig, um zu überleben. An medizinische Versorgung ist gar nicht zu denken. Zudem stehen grundlose Entlassungen und schlechte Behandlung der Mitarbeiter an der Tagesordnung. Die Fabriken sind meist in marodem Zustand und Sicherheitsstandards werden ignoriert. Durch diese Missstände mussten schon viele Menschen mit ihrem Leben bezahlen. Trotz allem produziert die Textilindustrie immer noch ungehindert in diesen Entwicklungsländern.

 

Fabrikeinsturz in Bangladesch – Die Missstände der Textilindustrie in Bangladesch
Marode Fabriken und nahezu keine Sicherheitsstandards führen vermehrt zu Unglücken. Ein besonders schrecklicher Fall fand am 24. April 2013 in Bangladesch statt. Eine Textilfabrik, in der auch deutsche Textildiscounter ihre Kleidung herstellen lassen, ist eingestürzt und riss über 1000 Menschen in den Tod. 2500 Menschen wurden verletzt. Auch durch Brände sterben jährlich hunderte Menschen in diesen Textilfabriken. Wieder mal entflieht die Textilindustrie in Bangladesch ihrer sozialen Verantwortung.

Textilindustrie Bangladesch - Fabrikeinsturz

Fabrikeinsturz in Bangladesch

Apell ans Gewissen

Immer billiger, ständiges Wachstum und eine immer größere Produktion von Massenware in Bangladesch und anderen Billiglohnländern. All das hat schreckliche Auswirkungen auf die Arbeitsbedingungen der Beschäftigten in der Textilindustrie. Auch wird in diesen Produktionsländern nicht auf die Umwelt geachtet und die Umweltverschmutzung durch intensiven Baumwollabbau und giftige Abwässer nimmt stetig zu. Der Grat zwischen billig und fair ist nun mal sehr klein. Ein T-Shirt im Cent-Bereich kann unmöglich unter fairen und menschlichen Bedingungen hergestellt werden.
Viele weltweit agierende Textilunternehmen entziehen sich komplett ihrer sozialen Verantwortung gegenüber der Umwelt und den Menschen, die für sie arbeiten. Nichtsdestotrotz erzielen diese Unternehmen Gewinne in Milliardenhöhe. Das ist ein Missstand, der sehr nachdenklich macht.

Wolfgang Grupp und seine Philosophie mit TRIGEMA

Wolfgang Grupp

 

TRIGEMA hat sich bewusst für einen anderen Weg entschieden. Anstatt dem Preiswettkampf nachzugeben und ebenfalls die Produktion ins Ausland zu verlagern, setzt Wolfgang Grupp ganz bewusst auf den Standort Deutschland. „Wir brauchen kein Wachstum in Stückzahlen, wir brauchen ein Wachstum im Produkt, das heißt unsere Produkte müssen immer innovativer werden.“

„Nicht Macht, Marktanteile und Größe dürfen für unser Handeln bestimmend sein, sondern GERECHTIGKEIT, BESTÄNDIGKEIT UND VOR ALLEM VERANTWORTUNG FÜR DIE MITMENSCHEN.“ Wolfgang Grupp

TRIGEMA zeigt, dass es möglich ist, Textilien in Deutschland zu produzieren. Wir setzen auf Qualität zu einem fairen Preis und das zu einem gerechten Lohn. Den Preis des Massenprodukts aus China kann man mit einer fairen Produktion nicht unterbieten, deshalb setzen wir auf Qualität, Service und innovative Produkte.

 

TRIGEMA, Made in Germany – für ein gutes Gewissen

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