In unserem Artikel zu Corporate Fashion und Identity sind wir vorab schon einmal darauf eingegangen was Corporate Fashion bedeutet und warum Unternehmen und Vereine immer mehr Wert auf ein einheitliches Bild, Außenwirkung und Zusammengehörigkeitsgefühl legen.
Mit der „Moeschter Group“ als unser Kunde wollen wir das einmal aus der Sicht eines Unternehmens zeigen. Dazu habe ich mit Lars Lappe gesprochen, der uns als Vertriebsleiter die „Moeschter Group“ vorstellt und den Weg von der Idee bis zur Umsetzung der Berufsbekleidung der Mitarbeiter erzählt.

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Hallo Herr Lappe!
Sagen Sie doch bitte ein paar Worte zu Ihrem Unternehmen. Wer sind Sie und was tun Sie?

Herr Lappe: „Spannende Frage. Was tun wir? – Wir schaffen das bezauberndste Lächeln der Welt. Wir sorgen dafür, dass es nur dort heiß wird, wo Sie es wünschen und wir bieten eine reibungslose Produktion durch geringe Abnutzungserscheinungen.

Ok – ich glaube, ich muss das etwas genauer erklären.

Die Möschter Gruppe besteht aus drei Gesellschaften.

Bei der Doceram Medical Ceramics entwickeln und produzieren wir mit unserer Marke „Nacera“ sogenannte Fräsblanks für die Dentaltechnik. Aus diesen Fräsblanks wird in Dentallaboren und Fräszentren hauptsächlich vollkeramischer Zahnersatz gefertigt. Dabei ist die Farbgebung ein wichtiger Punkt, um den Zahnersatz möglichst natürlich erscheinen zu lassen. Hierzu haben wir 16 Vita-Classic Farben und zwei Bleach-Töne entwickelt. Unser Material Nacera Pearl Multi-Shade verleiht durch einen fließenden Farbverlauf einen naturechten Charakter. Zur weiteren Bearbeitung liefern wir auch vollkeramische Fräser und Reinigungspulver. Unsere Produkte unterstützen somit das natürliche Lächeln von Millionen von Menschen.

Bei der Dotherm entwickeln und produzieren wir thermische Isolierungen auf der Basis von technischen Kunststoffen. Die Einsatzgebiete sind unglaublich vielfältig. Überall dort, wo man es in einem Produktionsprozess mit hohen Temperaturen zu tun hat, ist die Isolierung und die Temperaturführung eine wichtige Aufgabe unserer Materialien.

Zusammengefasst kann man sagen, dass thermische Isolierungen dazu notwendig sind, die Temperatur in einem Produktionsprozess dort zu halten, wo sie benötigt wird. Spannend wird es vor allem dann, wenn diese thermischen Isolierungen zusätzlich mechanische Aufgaben erfüllen müssen. Wir verfügen über eine große Anzahl an speziellen Materialien. Die Auswahl des passenden Materials für den jeweiligen Anwendungsfall erfordert ein enormes Maß an Erfahrung und Know-How. Nicht nur ein großes Wissen über die Materialeigenschaften, sondern auch über die Anforderungen im Produktionsprozess des Kunden und wie diese Anforderungen bestmöglich unterstützt werden können.

Bei der Doceram entwickeln und produzieren wir Bauteile aus industrieller Hochleistungskeramik. Keramik ist ja landläufig nicht unbedingt als stabiles Material bekannt. Denken Sie hier nur mal an Ihr Geschirr im Küchenschrank oder Ihr Waschbecken im Bad. Unsere Keramiken haben da völlig andere Eigenschaften und sind deutlich härter als Stahl. Der Verschleiß ist daher nur minimal. Natürlich bauen wir aus unseren Hochleistungskeramiken keine Waschbecken, unsere Kunden kommen vorrangig aus dem Maschinen- und Anlagenbau. Unsere Ingenieure konzipieren speziell auf den Produktionsprozess unseres Kunden abgestimmte Produkte aus Hochleistungskeramik.

Ziel ist es dabei die Prozesssicherheit in der Produktion zu verbessern und Standzeiten zu erhöhen.
Das ist grob beschrieben das, womit wir uns beschäftigen.“

 Was hat Sie denn dazu bewogen, sich für Corporate Fashion zu entscheiden?

Herr Lappe: „Die Idee kam von unseren Mitarbeitern im Rahmen der Teambildung. Sie wollten, dass sich die Zugehörigkeit zu unseren Unternehmen und der Gruppe auch in der Kleidung widerspiegelt. Das spielt aber nicht nur in Richtung des „Wir-Gefühls“, sondern auch in Richtung der Außendarstellung. Z.B. auf Messen, Kundenbesuchen oder beim Besuch an der Imbissbude in der Mittagspause. Die Mitarbeiter sind stolz darauf zum Team zu gehören und zeigen das gerne auch über die Kleidung, was mich natürlich sehr freut. “

Für wen ist die Kleidung vorgesehen? Bekommt jeder Mitarbeiter ein Kleidungsstück, oder nur in speziellen Sparten?

Herr Lappe: „Wir haben diese Idee in der Entwicklung, in der Produktion, in der Arbeitsvorbereitung, im Einkauf, im Marketing, im Vertriebsinnendienst und im Vertriebsaußendienst umgesetzt. “

Aus unseren Personalisierungs-Angeboten haben Sie sich für die Stickerei entschieden? Welche Gründe sprechen für Sie für die Stickerei und nicht z.B. für einen Flock oder Druck?

Herr Lappe: „Unseren hohen Qualitätsanspruch wollten wir auch in der Aufbringung unseres Logos wiederspiegeln. Herr Grupp Jun. hat uns diesbezüglich daher zur Stickerei geraten. “

Wie haben Sie von TRIGEMA erfahren und aus welchen Gründen haben Sie sich für TRIGEMA entschieden? Wir sind ja nicht gerade ortsansässig für Sie.

Herr Lappe: „TRIGEMA ist im Markt als Traditionsunternehmen für TOP Qualität „Made in Germany“, eine starke Kundenausrichtung und einen verantwortungsvollen, sozialen Umgang mit der Belegschaft bekannt.  Genau hier habe ich große Gemeinsamkeiten zu unserem eigenen Wertesystem gesehen. Und Unternehmen mit ähnlichen Werten und ähnlicher Marktpositionierung haben nach meinen Erfahrungen eine sehr gute Basis für eine fruchtbare Zusammenarbeit. Auf die ich mich auch zukünftig freue.

 

 

Wie funktioniert aber so ein Ablauf und Auftrag von der Idee bis zum fertigen Produkt?

    1. Sobald der Auftrag eines Kunden bei TRIGEMA eingeht, fängt die Vorarbeit an. Die Beratung in Punkto Farben, Material und Veredelungsart. Abklärung an welcher Stelle das gewünschte Motiv angebracht werden soll usw. Im Falle der Moeschter Group sind das 3 Logos, welche schon vorab ausgearbeitet als Datensatz vorhanden waren und nun auf Poloshirts gestickt werden sollen.Moeschter Group, TRIGEMA, Corporate Fashion, Corporate Identity, Poloshirt
    2. Im Vorfeld werden nun die Daten ausgedruckt und mit einem speziellen Programm gescannt, um eine möglichst fehlerfreie und gute Vorlage zu erhalten.
    3. Im Anschluss folgt das digitale Punchen – das bedeutet, eine sehr feine und genaue Erstellung der Stichvorlage. Auch hier kommt eine eigens dafür entwickelte Software zum Einsatz, die die Mitarbeiterin beherrschen muss. Jeder Stich, der später mit der Nadel durchgeführt werden soll, wird hier geplant und eingezeichnet. Je nach Komplexität des Motivs können das zig-Tausend Stiche sein.
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    4. Die Übertragung des gepunchten Motivs der Datei an die Stickmaschine erfolgt nun vollautomatisch.
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    5. Bevor die 6-köpfige Stickmaschine losrattern kann, spannt nun eine Mitarbeiterin den Stoff genau an der richtigen Selle in die Stickrahmen und platziert auf der Rückseite der Stickerei das sog. Stickvlies. Dieses sorgt dafür, dass sich der Stoff beim Besticken nicht verzieht, das Motiv nicht verzerrt wird und schön gleichmäßig aussieht.
    6. Jetzt werden die 3 Logos der Moeschter Group auf Stoffabschnitte in der gewünschten Farbe aufgebracht und zur Freigabe zum Kunden geschickt.Moeschter Group, TRIGEMA, Corporate Fashion, Corporate Identity, Poloshirt, Scan, Punch, Stickerei
    7. Noch eine kurze Abstimmung und die Freigabe erfolgt telefonisch. Jetzt werden die Logos von Doceram, Dotherm und Moeschter Group auf die Poloshirts gestickt und schnell auf den Weg nach Dortmund geschickt, wo sie schon sehnsüchtig erwartet werden.
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TRIGEMA bietet natürlich nicht nur Poloshirts und Stickereien an. Eine große Produktpalette steht zur Verfügung!  Hier geht’s zum Geschäftskundenbereich. Nehmen Sie einfach Kontakt zu uns auf.

 

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