Vier Wochen vor Weihnachten beginnt die besinnlichste Zeit im Jahr – die Adventszeit. Man nimmt sich Zeit für seine Lieben, macht sich Gedanken über Geschenke und Verpackungen, dekoriert alles in weihnachtlichem Stil und backt köstliche Plätzchen.
In Deutschland wird von Kindern die ganze Adventszeit über jeden Tag ein Kalendertürchen vom Adventskalender geöffnet und jeden Sonntag eine weitere Kerze am Adventskranz angezündet. Mit Beginn der Adventszeit öffnen auch zahlreiche Weihnachtsmärkte ihre Tore und es werden Unmengen an Weihnachtsgrüßen in alle Welt verschickt. Traditionell wird nach dem Totensonntag, dem letzten Sonntag vor dem 1. Advent, mit der weihnachtlichen Ausschmückung der Häuser und Geschäfte begonnen.

Der Ursprung der Adventszeit

Der Ursprung des Wortes Advent kommt von dem lateinischen Wort „Adventus“, was übersetzt Erwartung oder Ankunft bedeutet. Übertragen kann man sie als die Vorbereitungszeit auf Christis Geburt verstehen. Ende des 5. Jahrhunderts wird die vierwöchige Adventszeit ins Leben gerufen, allerdings geschah das nicht willkürlich. Die vier Adventswochen symbolisieren einen Glauben aus dem Mittelalter, dass die Menschen vier Wochen auf die Ankunft des Heilands warten mussten. Diese Zeit war ursprünglich als eine Zeit des Fastens gedacht. Vorbild war hier die Fastenzeit vor Ostern, in der man Verzicht übt und Zeit zum Nachdenken hat. Im Laufe der Zeit hat sich die Adventszeit von der Fastenzeit zu einer Art des gemeinsamen Feierns entwickelt, in der wir Weihnachtsmärkte besuchen, Weihnachtsplätzchen backen und nicht an Weihnachtsdekoration sparen.

Bräuche in der Adventszeit

Adventskranz: Hierbei handelt es ich um einen aus Tannenzweigen geflochtenen Tischschmuck mit 4 Adventskerzen. Jeden Sonntag in der Adventszeit wird eine weitere Kerze angezündet. Laut einer Erzählung erfand ein Mann aus Hamburg 1839 den Adventskranz. Der Sage nach wurde er immer wieder von Kindern gefragt, wann denn endlich Weihnachten kommen würde. So baute er ihnen aus einem alten Wagenrad einen mit 20 kleinen und 4 großen Kerzen, sodass die Kinder die Tage bis Weihnachten abzählen konnten.
Adventskalender: Um Kindern das Warten auf das große Weihnachtsfest etwas zu erleichtern, dürfen sie jeden Tag ein Kalendertürchen öffnen, hinter dem sich eine kleine Überraschung befindet. Auch hier ist die Entstehung des Adventskalenders auf gespannte Kinder zurückzuführen, die immer wieder nachfragten, wann denn nun Weihnachten sei.
Nikolaus: Das Fest des heiligen Nikolaus ist ein wichtiger Bestandteil der Adventszeit. Er ist der Nothelfer und Schutzpatron der Kinder und der Schiffsleute und lebte im 4. Jahrhundert nach Christus. In den Legenden über den heiligen Nikolaus wird von Nächstenliebe, selbstlosem Schenken und Teilen erzählt.
Heutzutage wird von Kindern sein Namenstag am 06. Dezember gefeiert. Bei jedem Besuch, egal ob im Kindergarten oder Zuhause, bringt er den Kindern kleine Geschenke mit und verliest den Anwesenden ihre guten und schlechten Taten.
Weihnachtsbaum: Den Brauch des Weihnachtsbaumes gibt es schon über 500 Jahre und die grüne Pflanze galt in der düsteren Winterzeit als Symbol für neues Leben. Der erste Weihnachtsbaum wurde von einer Freiburger Bäckerschaft im Jahr 1419 aufgestellt. Geschmückt war dieser mit Nüssen und Früchten, genascht werden durfte aber erst an Neujahr, als der Baum abgeschüttelt wurde.
Heute steht in fast jeder Wohnung ein festlich geschmückter Weihnachtsbaum. Allerdings werden die Bäume mittlerweile mit Christbaumkugeln, Kerzen und Lametta geschmückt.
Manche Menschen stellen ihren Weihnachtsbaum schon im Laufe der Adventszeit auf, andere erst am 24. Dezember – oft wird er aber am 06. Januar schon wieder entsorgt. Auch auf Marktplätzen, Kirchen und in vielen Geschäften finden Sie viele bunt geschmückten Weihnachtsbäume.

Das TRIGEMA Rezept für den 1. Advent

Einfach und doch Besonders: WeihnachtsKipferl – einmal Schokolade und einmal Pistazien

Für den Grundteig
1 Prise Salz
1 Eigelb
70 g Zucker
100 g gemahlene Mandeln
200 g Butter
200 g Mehl

Für die Teilhilfe der Schokokipferl
25 g Kakaopulver

Für die Kipferlzucker:
2 EL Vanillezucker
25 g gemahlene Pistazien
50 g feinster Zucker
50 g Puderzucker

Gebäck in der Adventszeit

Gebäck in der Adventszeit

Zucker und Butter glattrühren. Dann Salz, Mehl, die gemahlenen Mandel und das Eigelb unterführen. Der Teig wird nun in zwei Hälften geteilt. Zu der einen Hälfte wird das Kakaopulver gemischt.
Beide Hälften jeweils zu einem Teig kneten uns daraus circa 4 cm dicke Rollen formen. Die zwei Rollen nun in Frischhaltefolie wickeln und für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank legen.
Die gekühlten Rollen werden jetzt in circa 2 cm dicke Scheiben geschnitten, die dann zu Kipferln geformt werden können. Die Kipferl auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und im Backofen bei 180 Grad ca. 10 Minuten hellgelb backen.
Zwei separate Schüsseln mit jeweils 1 EL Vanillezucker, 25 g Puderzucker und 25 g feiner Zucker mischen, in einer der Schüsseln die gemahlenen Pistazien unterführen.
Mit zwei kleinen Löffeln die noch heißen Schokoladenkipferl in dem weißen Zucker, die hellen Kipferl im Pistazienzucker wälzen.
Wir wünschen frohes Backen!

Hilfreicher Tipp für die Adventszeit

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