Vergangene Woche hatten wir ganz besonderen Besuch in unserem Hauptwerk in Burladingen. Die Kinderreporter von der evangelischen Zeitschrift und TV Sendung „Hallo Benjamin“ waren bei uns zu Gast. Wissbegierig interviewten die Kinderreporter unsere Juniorchefin Frau Grupp und Frau Freiberg, die für Betriebsführungen bei TRIGEMA verantwortlich ist. Erfahren Sie jetzt mehr über die spannenden und außergewöhnlichen Interviews.

Wer sind die Kinderreporter?

Wie heißt ihr drei?
Lena: Das sind Helena und Leah und mein Name ist Lena.

Wie alt seid ihr?
Helena: Wir sind alle neun Jahre alt und gehen in die vierte Klasse einer Gaisburger Grundschule.

Seid ihr schon mal als Kinderreporter unterwegs gewesen?
Helena: Für mich ist der heutige Drehtag bei TRIGEMA mein erstes Mal als Kinderreporter.
Leah: Ich war schon einmal als Kinderreporter im Einsatz. Mein letzter Dreh war in einem Krankenhaus.
Lena: Auch ich bin heute zum zweiten Mal dabei. Mein erster Dreh war bei der Vorbereitung im Kirchentag.

Interview der Kinderreporter mit Juniorchefin Frau Grupp

Wieso heißt TRIGEMA, TRIGEMA?
Frau Grupp: TRIGEMA steht für „Trikotwaren Gebrüder Mayer“. So hieß die Firma, bevor Anfang der 70er Jahre der Markenname TRIGEMA entstanden ist, zusammen mit dem heutigen Logo. Trikotwaren, da wir schon seit der Gründung ausschließlich Strick – und Wirkware herstellen. Gebrüder Mayer, da mein Urgroßvater Josef Mayer die Firma gemeinsam mit seinem Bruder, Eugen Mayer, gegründet hat.

Was kann man bei TRIGEMA kaufen?
Frau Grupp: Bei TRIGEMA kann man vieles kaufen, was aus Strick- und Wirkware hergestellt wird. Sport- und Freizeit Bekleidung für Erwachsene, Kinder und Babys. Hierzu gehören Artikel wie z.B. T-Shirts, Polo-Shirts, Sweat-Shirts, Jogginganzüge und Fleece Shirts. Zudem verkaufen wir auch Unterwäsche und Nachtwäsche.

Warum produziert TRIGEMA in Deutschland?
Frau Grupp: TRIGEMA ist nun schon fast 100 Jahre alt und hat schon immer nur in Deutschland produziert, mit Schwerpunkt auf der Schwäbischen Alb. Die Firma wurde hier gegründet und ist in der Region tief verwurzelt. Wir stehen zu unseren Mitarbeitern in der Region und haben keinen Grund aus Kostengründen, diese Arbeitsplätze zu verlagern. Wir werden auch zukünftig alles Mögliche tun, diese Arbeitsplätze und das Textile Handwerk in der Region beizubehalten und zu fördern.

Wo in Deutschland gibt es überall Geschäfte von TRIGEMA?
Frau Grupp: Unsere 47 Shops, oder auch Testgeschäfte genannt, verteilen sich über ganz Deutschland. Unsere Testgeschäfte sind überwiegend in Urlaubsgebieten, wie im Allgäu, Schwarzwald oder auch an der Nord- und Ostsee zu finden. Einige Testgeschäfte gibt es auch direkt an Autobahnen. Einen kleinen Shop betreiben wir am Stuttgarter Flughafen und unser neuer Flagship Store wurde letztes Jahr in der Mall of Berlin in direkter Nähe zum Brandenburger Tor in Berlin eröffnet.

Seit wann gibt es TRIGEMA schon?
Frau Grupp: TRIGEMA wurde im November 1919 von meinem Urgroßvater Josef Mayer gegründet.

Kinderreporter bei der Betriebsführung

Die Kinderreporter bei der Betriebsführung

 

Interview der Kinderreporter mit Frau Freiberg

Wann beginnt hier der Arbeitstag?
Frau Freiberg: Die gesamte Produktion läuft bei uns im Schichtbetrieb ab. Daher beginnt die erste Arbeitsschicht in der Produktion bei TRIGEMA sehr früh. Die ersten Arbeiter beginnen schon um 4:45 Uhr, die zweite Schicht löst dann die Kollegen um 13 Uhr ab.

Wie viele Teile produziert ihr an einem Tag?
Frau Freiberg: Insgesamt stellen wir bis zu 40.000 Teile an einem Arbeitstag her, je nachdem, wie aufwendig die Teile sind. Jeden Tag produzieren wir also eine Vielzahl von T-Shirts, Polo-Shirts, Sweat-Jacken, Softshell-Jacken und vieles mehr.

Wie lange dauert die Herstellung eines T-Shirts?
Frau Freiberg: Die reine Fertigungszeit eines Uni T-Shirts beträgt ca. 10 Minuten. Allerdings ist das ausschließlich die reine Produktionszeit, die Durchlaufzeiten der einzelnen Fertigungsstufen sind hier noch nicht eingerechnet.

Wie entsteht ein T-Shirt?
Frau Freiberg: Bevor ein T-Shirt produziert werden kann, muss es zuerst gestaltet werden. Diese Aufgabe übernimmt unsere Designerin Frau Schwarz. Sie legt die Farbe, den Schnitt und das Motiv, beziehungsweise den Druck des T-Shirts fest. Ist ein Shirt fertig designed, werden die neuen Teile vom Chef begutachtet. Letztendlich liegt die Entscheidung dann bei Herrn Grupp, ob der Artikel produziert wird oder nicht.

Wo kommen die Materialien her, die hier verarbeitet werden?
Frau Freiberg: Wir benutzen bei TRIGEMA zwei verschiedene Stoffe. Die Grundlage unserer Produkte stellt die griechische Baumwolle dar. Sie wird in allen Standardprodukten verwendet. Unsere zweite Komponente ist die kompostierbare Bio-Baumwolle aus der Türkei, die bei allen Trigema-Change Produkten verwendet wird. Das Naturprodukt aus der Türkei hat den großen Vorteil, dass es keine Abfälle erzeugt. Ist ein T-Shirt ausgetragen, so kann man es zum Kompost legen, wo es dann verrottet.

Über die Sendung „Hallo Benjamin“

Bei „Hallo Benjamin“ handelt es sich um eine evangelische Zeitschrift und TV Sendung für Kinder. In dem Mitmachmagazin werden auf spielerische Weise soziale und familiäre Werte vermittelt. Aus der Grundschule Gaisburg/Stuttgart sind zehn Mädchen und Jungen für „Hallo Benjamin“ als sogenannte Kinderreporter unterwegs. Sie wurden für diese Aufgabe speziell ausgebildet. Über mehrere Wochen absolvierten die angehenden Kinderreporter einen Kurs mit einer Mitarbeiterin der Medienpädagogik im Evangelischen Medienhaus. Die frisch gebackenen Reporter von „Hallo Benjamin“ befragen nun unterschiedlichste Menschen und drehen tolle Filme mit der Kamera. Unterstützt wird die Kindersendung „Hallo Benjamin“ von der Evangelischen Medienhaus GmbH und der Evangelischen Gemeindepresse GmbH, die als Gemeinschaftsproduktion agieren.

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