Was ist die Fashion Revolution und der Fashion Revolution Day?

Der Fashion Revolution Day wurde am 24. April 2014 ins Leben gerufen um den tausenden Todesopfern und Verletzten zu gedenken, die ein Jahr zuvor in Bangladesch zu beklagen waren. Damals stürzte eine Textilfabrik in Rana Plaza in sich zusammen, was weltweit einen Aufschrei zur Folge hatte. In allen Medien, auf allen Kanälen wurden die katastrophalen Arbeitsbedingungen und Umstände der Arbeiter, die meisten davon Frauen, publik gemacht und an die Öffentlichkeit gebracht. Viele namhafte Mode-Ketten produzierten in dieser Fabrik und lassen heute noch unter dubiosen und vor allem nicht bekannten Umständen von ausgebeuteten und namenlosen Arbeitern produzieren.

Zusammensturz der Textilfabrik in Rana Plaza 2013

Zusammensturz der Textilfabrik in Rana Plaza 2013

Bei der Fashion Revolution Bewegung geht es nicht darum Fabriken zu schließen, anzuprangern oder mit dem Finger auf jemanden zu zeigen, was alles falsch gemacht wird.

Es geht um Transparenz! Um die schlichte Frage: „Wer hat meine Kleider gemacht?“

Und diese Frage kann jeder stellen! Vielleicht schauen Sie sich mal das Etikett in Ihrer Hose genauer an und hinterfragen, was hinter dem „Made in Taiwan“ steht. Es muss ja nicht immer schlecht sein! Und Unternehmen können diese Frage ganz einfach beantworten! Indem sie durch mehr Transparenz den Mitarbeitern einen Namen geben, ihre Lieferanten benennen und Lieferwege nachvollziehbar machen. Denn wer ehrlich, fair und verantwortungsbewusst handelt, muss sich nicht scheuen Antwort zu geben: „Wir haben Deine Kleider gemacht!“

Deshalb werden am 24. April und in der gesamten darauffolgenden Fashion Revolution Week wieder viele Menschen ihre Kleidung auf links gedreht tragen und „Etikett“ zeigen! Mit dieser „inside-out“-Aktion kann man viele andere Leute darauf aufmerksam machen und vor allem zum Nachdenken und Mitmachen animieren. In allen sozialen Netzwerken, Facebook, Twitter, Instagram und Co., bei Events und Shows weltweit werden tausende Fotos gemacht, gepostet und geteilt – alle mit der selben Frage: „Who made my clothes!“
Und Hersteller und ihre Mitarbeiter antworten: „I made your clothes!“

Und auch wir beteiligen uns! Denn wir zeigen Flagge und Etikett!

TRIGEMA produziert seit jeher ausschließlich in Deutschland unter fairen Bedingungen, nach höchsten ökologischen Standards und mit sozialer Verantwortung. Wir können mit gutem Gewissen sagen: „We made your clothes – Wir haben Deine Kleider gemacht!“ Und wir wollen Ihnen hier auch zeigen wie das funktioniert!

1. Baumwollanbau

Wir beziehen unsere biologisch angebaute Baumwolle ausschließlich von europäischen Erzeugern, hauptsächlich aus der Türkei und Griechenland wo diese auch zu hochwertigstem Garn gesponnen wird.

2. Stricken

In unserer Strickerei werden unsere Stoffe von selbst ausgebildetem Fachpersonal auf hochmodernen Rundstrickmaschinen gefertigt.

Fashion Revolution Day 2017 - Strickerei - I made your Clothes - TRIGEMA

„Ich stricke den Stoff für Ihr T-Shirt. Jeden Tag produzieren wir über zehn Tonnen Stoff unterschiedlicher Textur – vom Baumwoll-Single-Jersey über Doppelripp bis hin zu hochfunktionellen Stoffen. Zur Verarbeitung verwenden wir ausschließlich Garne von deutschen und europäischen Spinnereien.“

3. Färben und Bleichen

Färben und Bleichen sind die Aufgaben in der sog. Stoffausrüstung. Mit ungiftigen und schadstofffreien Materialien wird der Stoff hier weiter verarbeitet

Fashion Revolution Day 2017 - Fäberei und Bleicherei - I made your Clothes - TRIGEMA

„Ich behandle den Stoff mit hochmodernen Wasch- und Bleichanlagen mit minimalem Wasser- und Energieverbrauch. Das Bleichen ist besonders umweltfreundlich. Dadurch ist TRIGEMA Kleidung schadstofffrei und optimal hautverträglich. Nach dem Bleichen wird der Stoff in der Kaltfärbeanlage gefärbt und einlaufsicher gemacht.“

4. Zuschneiden

In unserer Zuschneiderei werden die großen Bahnen nach den jeweiligen Schnittmustern zugeschnitten; meist computergesteuert, aber komplizierte Einzelteile auch noch von Hand!

Fashion Revolution Day 2017 - Zuschneiderei - I made your Clothes - TRIGEMA

„Ich schneide den Stoff für das T-Shirt zu. Vor dem Zuschneiden ermittelt ein Computer den optimalen Stoffverbrauch. Der Zuschnitt erfolgt dann vollautomatisch. Bis zu 150 Lagen Stoff werden von der Schneidemaschine gleichzeitig zugeschnitten.“

5. Nähen

Was beim Autobau die „Hochzeit“ ist bei uns wohl das Nähen. Das Zusammenfügen aller Einzelteile zu Ihrem T-Shirt, Ihrem Pulli oder Ihrer Jacke!

Fashion Revolution Day 2017 -Näherei - I made your Clothes - TRIGEMA

„Ich nähe den Ärmel an Ihr T-Shirt. Nach Artikeln sortiert erhalten wir die zugeschnitten Stoffteile aus dem Zuschnitt. Hunderte von Näherinnen und Nähern konfektionieren die zugeschnittenen Teile in unseren drei Werken in Burladingen, Altshausen und Rangendingen.“

6. Besticken und Bedrucken

Unsere Veredelung besteht aus Druckerei und Stickerei. Individuelle Motive sind kein Problem, auch unsere bekannte Schwinge wird hier auf die fertigen Kleidungsstücke gebracht!

Fashion Revolution Day 2017 - Stickerei - I made your Clothes - TRIGEMA

„Ich besticke das T-Shirt mit tollen Motiven. In unserer Stickerei sticken Automaten individuelle Motive, Namenszüge und Logos. In der Siebdruckerei wird die fertige Kleidung durch farbige Motive akzentuiert.“

Alles in Allem geht unser 4-stufiger Produktionsprozess Hand in Hand und ohne jeden Einzelnen würde das nicht funktionieren. Deshalb wird hier jeder Mitarbeiter geschätzt und jede Arbeit als wertvoll geachtet und angesehen.

Fashion Revolution Day 2017 - I made your Clothes - TRIGEMA
So fertigen wir unter fairen Bedingungen nachhaltige Kleidung für Sie! Tag für Tag produzieren unsere 1200 Mitarbeiter in unseren Werken in Burladingen, Rangendingen und Altshausen bis zu 30.000 Kleidungsstücke.
Und bei uns können Sie sich auch live und in Farbe selbst davon überzeugen, z.B. bei einer Betriebsbesichtigung bei laufender Produktion. Denn wir verstecken uns nicht und stehen Rede und Antwort!

Machen Sie auch mit beim Fashion Revolution Day…

…und zeigen Sie

      • dass Ihnen unmenschliche Arbeitsbedingungen in der Textilbranche nicht egal sind
      • dass Sie Wert auf nachhaltige, ökologische Produktion und faire Arbeitsbedingungen legen
      • dass Ihre Kleidung in Deutschland hergestellt wird
      • dass Sie schadstofffreie, hautverträgliche und umweltfreundliche Kleidung tragen

Wie es funktioniert?

      • Tragen Sie ein Kleidungsstück von TRIGEMA mit der Innenseite nach außen damit das Label sichtbar wird
      • Machen Sie ein Selfie auf dem das TRIGEMA-Label zu sehen ist
      • Posten Sie Ihr Foto auf Facebook, Twitter und Instagram und teilen Sie es mit den Hashtags #fashrev, #whomademyclothes, #insideout, # trigemafashion oder senden Sie es uns einfach per Email an feedback@trigema.de

Der Fashion Revolution Day und die ganze Woche soll nicht nur erinnern, sondern ein Schritt in die Zukunft sein! Er will Mode wieder einen positiven Einfluss geben. Lösungsansätze sollen gesucht werden und eine Bewegung soll entstehen, die uns alle motiviert, uns Gedanken zu machen, wie jeder Einzelne von uns dazu beitragen kann die Welt ein kleines Stückchen fairer zu machen.

 

Wir sagen Danke für die Teilnahme am Fashion Revolution Day!

Zahlreiche TRIGEMA-Käufer zeigen, dass

  • Ihnen die unmenschlichen Arbeitsbedingungen in der Textilbranche nicht egal sind!
  • Sie Wert auf nachhaltige, ökologische Produktion und faire Arbeitsbedingungen legen!
  • Ihre Kleidung in Deutschland hergestellt wird!
  • Sie schadstofffreie, hautverträgliche und umweltfreundliche Kleidung tragen!

Wir bedanken uns bei allen, die uns Ihre Etiketten gezeigt haben. Hier sehen Sie eine Auswahl aller Einsendungen.

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