Seit diesem Jahr dürfen wir unseren neuen Piloten Herr Wilhelm in unserer Betriebsfamilie begrüßen. Wir haben mit dem erfahrenen Pilot gesprochen und uns über seine bisherigen und aktuellen Tätigkeiten erkundigt. Wir unterhielten uns über das Leben als Pilot, bis hin zur Flugsicherheit und Besonderheiten bei TRIGEMA. Lesen Sie nun das spannende Interview mit dem TRIGEMA Pilot, das wir exklusiv für Sie geführt haben.

Allgemein

Wie lange sind Sie schon Teil der TRIGEMA Betriebsfamilie?
Seit dem 01.07.2015 bin ich nun Teil der TRIGEMA Betriebsfamilie.

Wie empfinden Sie die TRIGEMA Betriebsfamilie?
Mein erster Eindruck von den Mitarbeiter bei TRIGEMA war sehr positiv. Besonders schätze ich die Hilfsbereitschaft meiner Kollegen, die mir mit Rat und Tat zur Seite stehen. Auch wenn ich als Pilot nicht so viel Kontakt zu den Mitarbeitern im Büro habe, wurde ich herzlich aufgenommen und fühle mich sehr wohl.

Wie sind Sie zu TRIGEMA gekommen?
Die freie Stelle als Pilot habe ich online in einem Berufsportal entdeckt. Bereits einen Tag nach Eingang meiner Bewerbung  wurde ich persönlich von Herrn Grupp angerufen und wir vereinbarten einen Termin zum Vorstellungsgespräch.

Was schätzen Sie an TRIGEMA?
An TRIGEMA schätze ich vor allem die kurzen Entscheidungswege. Als Pilot kommt es immer wieder vor, dass Entscheidungen kurzfristig und schnell gefällt werden müssen. In diesem Fall kann ich direkt zu Herrn Grupp gehen und habe meist am gleichen Tag noch eine Antwort vorliegen. Das erleichtert mir meine Arbeit als Pilot ungemein. Bei anderen Unternehmen laufen solche Verständigungen über viele Stationen, wodurch es lange braucht, bis Entscheidungen getroffen werden können.

 

Pilot

Wie sind Sie auf den Beruf Pilot gekommen? Und wie lange fliegen Sie schon?
Das Fliegen war für mich schon immer ein Kindheitstraum. Meine erste Anstellung war bei einer Helikopterfirma, aber nicht als Pilot, sondern ausschließlich als Techniker. Dort lernte ich alles Wichtige rund um den Helikopter. 1992 erfüllte ich mir meinen Kindheitstraum und machte den Flugschein in Amerika. 1999 erwarb ich zusätzlich den Flugberufsschein in Deutschland.

Worauf müssen Sie besonders achten, wenn Sie fliegen?
Bei jedem Flug und vor jedem Starten steht die Sicherheit an erster Stelle. Dabei spielen die Wetterverhältnisse vor jedem Flug eine große Rolle. Gerade auf der schwäbischen Alb hat man mit ständig veränderten Sichtverhältnissen zu kämpfen. Sind die Wetterverhältnisse dementsprechend schlecht, hat der Pilot die Entscheidung zu treffen, ob der Flug durchgeführt werden kann oder ob er verschoben werden muss. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die technische Sicherheit. Die gesamte Technik des Helikopters muss zuverlässig und fehlerfrei funktionieren. Dies erfordert eine regelmäßige Wartung des Helikopters.

Haben Sie sich Ihren Job als Piloten so vorgestellt?
Den Beruf als sogenannter „Werkspilot“ habe ich mir genauso vorgestellt. Es ist ein facettenreicher Beruf, welcher ein hohes Maß an Verantwortung und Zuverlässigkeit erfordert. Die reine Flugzeit als Pilot beträgt nur ca. 20% meines Berufes. Ein Großteil meiner Aufgabe besteht aus der Planung und der Vorbereitung vor jedem Flug. Der Pilot muss vor jedem Abflug die Zielstrecke planen und dabei die Übersicht über die jeweiligen Tankstellen auf der Strecke im Kopf haben. Des Weiteren ist die Vorbereitung der Landeplätze eine wichtige Aufgabe. Bevor eine Landung mit einem Helikopter erfolgen darf, muss im Vorhinein eine Landeerlaubnis vom Bürgermeister oder der Landesbehörde vorliegen. Diese muss der Pilot bei jeder weiteren Landung wieder neu anfragen.

Was haben Sie für Aufgaben bei TRIGEMA, wenn Sie nicht fliegen?
Wenn ich gerade nicht fliege und mit Frau Grupp in den Testgeschäften auf Ladentour unterwegs bin, helfe ich auch schon mal an der Kasse aus, während Frau Grupp Gespräche mit dem Verkaufspersonal führt. Des Weiteren bearbeite ich die Nebenkostenabrechnungen für alle 45 Testgeschäfte von TRIGEMA, was für mich bisher ein ganz neuer Aufgabenbereich darstellt.

Was ist für Sie die größte Herausforderung als Pilot?
Die größte Schwierigkeit für mich als Pilot ist die Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Als Pilot habe ich eine große Verantwortung gegenüber meinem Arbeitgeber, die ich natürlich voll und ganz erfüllen möchte. Bei längeren Ladentouren bin ich zum Teil mehrere Tage überhaupt nicht zu Hause. Aus diesem Grund habe ich mit Herrn Grupp die Vereinbarung getroffen, dass ich nur 4 Werktage die Woche arbeite, um noch Zeit mit meiner Familie verbringen zu können. So kann ich bei TRIGEMA meinen Traumberuf als Piloten leben und trotzdem für meine Familie da sein.

Der TRIGEMA Pilot auf Ladentour

Der TRIGEMA Pilot auf Ladentour

 

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