Der vom Fürstenhaus Fürstenberg im Jahr 2006 nach Donaueschingen geholte Polosport lockt jedes Jahr mehrere interessierte Zuschauer auf die Wiese vor dem Schlosspark in Donaueschingen. Vom 08. bis 10. Juli 2016 findet erneut der alljährliche Fürstenberg Polo Cup statt. TRIGEMA präsentiert sich dort, ebenso wie die Jahre zuvor, in Form von Sponsoring – Deutschlands größter Hersteller von Polo-Shirts fühlt sich mit der namensgebenden Sportart des Shirts besonders verbunden. Grund genug für uns, der Sportart mehr nachzugehen und auch Ihnen die Welt des Polo-Sports etwas näher zu bringen.

Die diesjährigen Polo-Trikots gesponsert von TRIGEMA

Die diesjährigen Polo-Trikots gesponsert von TRIGEMA

Polo – Die Geschichte

Die Anfänge des Polo-Sports liegen im antiken Persien. Dieser wurde dort immer populärer und stieg letztlich zum Nationalsport auf. Der Polo-Sport und seine artverwandte Sportart Buzkashi, ursprünglich aus Afghanistan, gewann immer mehr an Popularität, sodass sich dieser Sport bis nach Arabien und Indien ausbreiten konnte. Durch britische Kavallerie-Offiziere, die in Indien stationiert waren, gelangte der Polo-Sport im 19. Jahrhundert dann nach Großbritannien.
Heute hat der Polo-Sport in Argentinien eine weitere Verbreitung als in Europa. Ursprünglich von Briten eingeführt, gewann die Sportart rasch an Beliebtheit. Heute kommen die weltweit besten Spieler aus Argentinien und ganze Familien sind in den Sport eingebunden.
In Deutschland beschränkt sich die aktuelle Anzahl an aktiven Polo-Spielern auf 300 – 400 Sportler. Jedoch wird die deutsche Polo-Szene durch ausländische Spieler und Pferdepfleger unterstützt, die sowohl in sportlicher Hinsicht als auch in Sachen Brauchtum und Tradition eine wichtige Stütze des Sports in Deutschland sind.

 

Modernes Polo-Spiel beim Polo Cup in Donaueschingen

Modernes Polo-Spiel beim Polo Cup in Donaueschingen

Außerdem wissenswert über den Polo-Sport:

• Die Sportart war 1900, 1908, 1920, 1924 und 1936 olympische Disziplin.
• 1859 wurde der erste britische Polo-Club gegründet.
• Großbritannien ist das Land mit der breitesten Basis an Polo-Clubs in Europa.
• Polo-Sport wird in Großbritannien auch als Sportangebot an zahlreichen Universitäten gespielt, sodass das stetige      Nachwachsen junger Spieler gewährleistet ist.

Polo – Die Regeln

Um beim Event in Donaueschingen ebenfalls wie bei Fußball, Handball und Co. als Könner am Spielfeldrand stehen zu können, finden Sie hier die wichtigsten Regeln des Polo-Sports in einem kleinen Überblick:
Die Regeln sind vorrangig auf Sicherheit und Schutz der Pferde ausgerichtet. Das bedeutet für die Pfleger, dass Beine und Gelenke der Vierbeiner dick bandagiert werden müssen. Das Einflechten des Schweifs verhindert, dass sich der Stick (Schläger) des Spielers beim Schwung holen verfängt. Sollte sich eine Bandage des Pferdes lösen, wird das Spiel sofort angehalten. Stürzt im Gegensatz dazu ein Spieler während des Spiels vom Pferd, wird nur dann abgepfiffen, wenn der Spieler sichtlich verletzt ist. Des Weiteren darf ein Polopferd niemals zwei Halbzeiten (Chukkas) hintereinander geritten werden, sodass ein Polo-Spieler meist drei bis vier Pferde am Platz hat und die individuellen Stärken dieser spielstrategisch einsetzen kann.

Der Schweif der Pferde muss zu ihrer Sicherheit eingebunden werden.

Der Schweif der Pferde muss zu ihrer Sicherheit eingebunden werden.

„Die Regeln sind vorrangig auf Sicherhheit und Schutz der Pferde ausgerichtet.“

Neben dem wichtigsten Teil der Ausrüstung, dem Pferd, benötigt ein Polo-Spieler außerdem, wie bereits, erwähnt einen Stick. Der 1,30 m lange Stick besteht aus Weiden- oder Bambusholz und endet in der „Zigarre“, mit welcher der Ball geschlagen wird. Der 130 Gramm schwere Ball ist ebenfalls aus gepresstem Bambusholz, hat sieben bis acht Zentimter Durchmesser und kann Spitzengeschwindigkeiten von 250 km/h erreichen. Linkshänder werden sich schwer tun: der Stick muss mit der rechten Hand geführt werden. Zusätzlich gehört es zur Plicht eines jeden Spielers, einen stabilen Helm, der traditionell einem Tropenhelm nachempfunden ist, zu tragen. Die Vorteile der Knieschoner aus dick gepolstertem Leder zeigen sich beim dem Wegdrängen eines Gegners.

Die Ausrüstung der Spieler: Vom Helm bis zu den Knieschonern.

Die Ausrüstung der Spieler: Vom Helm bis zu den Knieschonern.

Vor dem Spiel wird ähnlich wie beim Golf, jedem Spieler ein Handicap zugeteilt. Es basiert auf seinen bisherigen Leistungen und reicht von minus 2 (Anfänger) bis zu (recht seltenen) plus 10. Zum Vergleich: Die besten deutschen Spieler liegen um die plus 5. Das Team-Handicap der vier-köpfigen Mannschaft errechnet sich aus der Summe der Handicaps der einzelnen Spieler. Die Mannschaft ist aufgeteilt in 2 Angriff-Spieler, einem Kapitän (der das Spiel organisiert) und einem Verteidigungsspieler.
Jedes Spiel wird von zwei berittenen Schiedsrichtern beobachtet. Der oberste Schiedsrichter ist der am Spielfeldrand. Regelverstöße, wie beispielsweise die Nichtbeachtung des Wegerechts, „Sandwiching“ (Einklemmen des Gegners durch zwei Spieler eines Teams) oder frontales Wegdrängen werden sofort durch Spielunterbrechung und entsprechende Freischläge für die andere Partei geahndet.
Durch die Unterbrechungen bei Fouls kann die ursprünglich angesetzte Spielzeit von 45 Minuten erheblich variieren – ähnlich wie beim Handball.

Auch der Schiedsrichter reitet ein Pferd.

Auch der Schiedsrichter reitet ein Pferd.

Die Spielzeit setzt sich aus vier Spielabschnitten, den sogenannten „Chukkas“ zusammen. Dabei besteht eine Chukka aus 7 ½ Minuten effektiver Spielzeit. In den Halbzeiten sind vor allem Sie als Zuschauer gefragt: Beim sogenannten „Tritt-in“ auf dem 274 m langen und 182 m breiten Polo-Feld müssen die aufgeworfenen Rasenstücke wieder eingetreten werden.

 

"Tritt-in" beim Fürstenberg Polo Cup

„Tritt-in“ beim Fürstenberg Polo Cup

Was es beim Polo Cup sonst noch zu erleben gibt

Neben dem rasanten Sport zu Pferde, ist an diesem Wochenende in Donaueschingen jedoch noch mehr geboten. Egal ob Klein oder Groß, für jeden ist an der familiengerechten Veranstaltung etwas dabei:
Auf die Kleinen wartet ein ganzes Areal mit eigenen bunten Stühlen und einer Sandkiste zum Spielen und Herumtollen. Oder sie begeben sich auf Entdeckungstour um das Spielfeld herum und begegnen dabei den Pferden und Spielern. Sie sind stets vor Ort und zum Greifen nahe.

TRIGEMA voll im Einsatz für den Polo Cup: Bei Regen trocknet unser Hubschrauber wieder das Gras.

TRIGEMA voll im Einsatz für den Polo Cup: Bei Regen trocknet unser Hubschrauber wieder das Gras.

Eine kulinarische Auszeit wartet in einem großen Gastrozelt auf Sie. Für die Männer kommt jedoch auch wahlweise Stadionfeeling bei der obligatorischen Stadionwurst und Bier direkt am Spielfeldrand auf.
Für alle Besucher wartet außerdem eine große Ausstellerfläche am Rande des Feldes, bei der eine große Auswahl an schönen Dingen zum Kaufen und Bestaunen gezeigt wird. Auch wir von TRIGEMA werden uns inmitten der Ausstellung befinden. Sie haben die Möglichkeit, Ihre individuelle Erinnerung bei uns direkt vor Ort besticken zu lassen. Was wäre passender als das eigene Polo-Shirt vom Polo Cup mit nach Hause zu nehmen?

Unseren Stand finden Sie auch in diesem Jahr wieder beim Polo Cup.

Unseren Stand finden Sie auch in diesem Jahr wieder beim Polo Cup.

Der Eintritt zum Polo Cup ist übrigens frei – jeder ist herzlich willkommen.
Wir freuen uns bereits jetzt schon auf Ihren Besuch bei uns am Stand und wünschen Ihnen ein erlebnisreiches Wochenende.
Über Berichte und Bilder von Ihren Erlebnissen und Rückmeldungen über unseren Stand freuen wir uns natürlich sehr.

 

Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

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