Dass TRIGEMA viel Wert auf eine gute Ausbildung legt und in die Zukunft junger Leute investiert ist weithin bekannt. Unsere Azubis haben nun etwas Neues ins Leben gerufen, um direkt die Leute anzusprechen, die das auch tatsächlich betrifft.
Am 25. Oktober 2017 fand bei TRIGEMA zum ersten Mal der „Tag der Ausbildung“ statt. Junge Menschen für junge Menschen war die Devise. Esma Schröder, Auszubildende zur Industriekauffrau im 2. Lehrjahr, erzählt uns hier wie die Azubis die Köpfe zusammengesteckt haben und die Veranstaltung auf die Beine gestellt haben.

Was willst du mal werden? Produktionsmechaniker oder Industriemechaniker? Gibt es einen Unterschied?

Schüler und Schülerinnen im letzten oder auch vorletzten Schuljahr haben meistens dasselbe Problem. Bewerbungsstress! Aber woher soll man wissen was man werden will? Vor allem wenn man die Berufe gar nicht kennt und die Berufsbezeichnung einem erst recht nicht weiterhilft. Produktionsmechaniker oder Industriemechaniker? Wo liegt da der Unterschied?

Im Frühling hatten wir, Auszubildende Industriekaufleute aus dem 1. und 2. Lehrjahr ein Meeting mit unseren Ausbildern Herr Löckel und Frau Bühler. Dabei wurde uns ein Projekt vorgeschlagen, bei dem wir nicht nur mitmachen konnten, sondern es selbst verwirklichen sollten.

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Begrüßung und gemeinsamen Frühstück am Tag der Ausbildung bei TRIGEMA

 

Ich habe mich dazu entschieden ein Teil dieses Teams zu werden und eine Art „Tag der offenen Tür“ mit zu planen und organisieren. Dabei standen von Anfang an Schüler und Schülerinnen im Mittelpunkt, denen wir die Firma und unsere Ausbildungsberufe nahebringen wollten.

Mit jungen Leuten für junge Leute etwas zu organisieren fand ich spannend, dass dann aber alles so schnell ablaufen und in die Tat umgesetzt werden würde, hätte ich nicht gedacht.

 

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Industriekaufleute und Duale Studenten – gemeinsam in den Büroablauf schnuppern

 

Woche für Woche gab es Fortschritte. Wir wollten, dass die Schüler sich über unsere verschiedenen Ausbildungsberufe informieren können, aber am besten aus 1. Hand, nämlich bei Ausbildern und Auszubildenden der jeweiligen Berufe. Außerdem wäre eine Information allein ziemlich trocken. Damit das ganze interessanter wird und die Schüler sich auch ausprobieren können, haben wir uns für jeden Ausbildungsberuf Aufgaben in den jeweiligen Berufen überlegt. Also war klar, dass wir alle mit einspannen müssen.

 

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Maschinenkunde bei den Produktionsmechanikern in der Strickerei – und Werkstoffkunde bei den Industriemechanikern in der Schlosserei

 

Um unseren Plan überhaupt durchführen zu können, mussten wir erst einmal alle Abteilungsleiter von unserem Vorhaben überzeugen. Also haben wir Azubis uns regelmäßig getroffen und Aufgaben verteilt. Unser erster Entwurf wurde noch vor den Sommerferien den Ausbildern der verschiedenen Berufe vorgetragen. Dabei wurde der 25. Oktober 2017 für unseren „Tag der Ausbildung“ festgesetzt.

Plötzlich waren wir in der heißen Phase. Ein Budget musste genehmigt werden, Bestellungen getätigt, Aufgaben durchgeplant und ein Zeitrahmen gesetzt werden. Anzeigen wurden veröffentlicht, Plakate gedruckt, Schulen angeschrieben und besucht.

Der Tag an sich verlief klasse. Alle Azubis haben mitgeholfen. Die Ausbilder sind uns alle tatkräftig zur Seite gestanden. Man hat gemerkt, dass einige der eingeladenen Schüler wirkliches Interesse an den Berufen und dem Unternehmen haben.

 

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Produktveredler in der Stoffausrüstung lernen chemische Grundbegriffe und die Textil- und Modenäher arbeiten Hand in Hand gemeinsam im Nähsaal

 

Vom Büroarbeitsplatz über den großen Nähsaal für die Textil- und Modenäher, wurden auch in der Elektrowerkstatt, in der Strickerei, Schlosserei und auch in der Ausrüstung (Färberei, Bleicherei) etliche Mitmach-Stationen eingerichtet, um den Schülern nicht reine Theorie zu zeigen, sondern sie auch gleich praktisch zu fordern. Überall durfte unter Aufsicht der jeweiligen Azubis und Ausbilder Hand angelegt werden um die Grundbegriffe der einzelnen Berufe kennen zu lernen. Das war natürlich mit einigem Hin und Her verbunden, hat aber alles in allem echt gut hingehauen und allen Beteiligten, glaube ich sehr viel Spaß gemacht.

Ich hoffe, dass die Schüler an diesem Tag einiges mitgenommen, und sich jetzt mehr unter unseren Ausbildungsberufen vorstellen können. Mich würde es persönlich auch freuen, wenn sie gemerkt haben, dass Trigema viel Wert auf eine gute Ausbildung legt, und auch ein Teil der Betriebsfamilie werden wollen.
Wir werden  solch einen Tag auf jeden Fall weiterhin veranstalten um jungen Menschen die Gelegenheit zu geben in unsere Ausbildungsberufe und in unsere Betriebsfamilie zu schnuppern.

Informiere dich über alle unsere Ausbildungsberufe und sei nächstes Jahr mit dabei!

 

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