Überall stehen sie zu dieser Jahreszeit wieder – egal ob Sie im Einkaufszentrum unterwegs sind, im Betrieb, auf Marktplätzen, in Kirchen oder in der eigenen Wohnung. Weihnachtsbäume feierlich und prächtig geschmückt mit Christbaumkugeln, Lichterketten, Kerzen, Gebäck und Lametta, einer schöner als der andere. Doch wie kam es überhaupt dazu, dass wir Weihnachtsbäume in unseren Wohnzimmern und an öffentlichen Plätzen aufstellen?

Geschichte der Weihnachtsbäume

Den Brauch der Weihnachtsbäume gibt es schon über 500 Jahre. Die grüne Pflanze galt in der düsteren Winterzeit als Symbol für neues Leben.
Der erste Weihnachtsbaum wurde von einer Freiburger Bäckerschaft im Jahr 1419 aufgestellt. Geschmückt war dieser mit Nüssen und Früchten, genascht werden durfte aber erst an Neujahr, als der Baum abgeschüttelt wurde.
Gegen Ende des 16. Jahrhunderts wurde in den elsässischen Wohnzimmern extra für Weihnachten ein Baum aufgestellt. Geschmückt wurde dieser mit Äpfel, Nüssen und Süßigkeiten.
Laut Quellen erhielten die Weihnachtsbäume ihre ersten Kerzen im  Jahr 1730.
Früher war die katholische Kirche aber stets gegen Weihnachtsbäume. Sie war der Meinung, dass die Weihnachtskrippen reichen müssten und als Symbol für das Weihnachtsfest aussagekräftig genug wäre. Zudem gehörten die großen Waldgebiete früher der Kirche, in denen das Volk ihre zukünftigen Weihnachtsbäume unerlaubt abholzten.
Im 18.Jahrhundert nahmen Auswanderer den Brauch mit in die USA. Dort wurde der erste Weihnachtsbaum 1891 im „Weißen Haus“ aufgestellt. Über die ganze Welt verteilte sich der Brauch aber erst im 19. Jahrhundert.

Weihnachtsbäume bei uns in der Firma

Weihnachtsbäume bei uns in der Firma

Aufbau der Weihnachtsbäume

Manche Menschen stellen ihren Weihnachtsbaum schon im Laufe der Adventszeit auf, andere erst am 24. Dezember – oft wird er aber am 06. Januar schon wieder entsorgt. Auch auf Marktplätzen, Kirchen und in vielen Geschäften finden Sie viele bunt geschmückte Weihnachtsbäume. Fakt ist, heute steht in fast jeder Wohnung ein festlich geschmückter Weihnachtsbaum. Am häufigsten wird zu Nordmanntannen gegriffen, aus dem Grund, dass die nicht so sehr pieksen. Nach den Nordmanntannen kommen die Fichten, die etwas preisgünstiger sind. In Deutschland und Österreich werden Weihnachtsbäume auf landwirtschaftlichen Flächen speziell gezüchtet, was dazu führt, dass wir nur noch einen Import an Weihnachtbäumen von etwa 15 % haben.

Schmuck für Weihnachtsbäume

Beim Schmücken des Weihnachtsbaumes sind Ihrer Kreativität keine Grenzen gesetzt. Manche möchten ihren Weihnachtsbaum etwas traditioneller mit Strohsternen, Nüssen und Süßigkeiten. Andere wollen, dass der Baum richtig funkelt, indem sie mit Weihnachtsbaumkugeln und Lametta arbeiten. Wieder andere wechseln jedes Jahr ihren Weihnachtsbaumschmuck oder basteln sich ihre Dekoration selbst.
Doch bei kaum einem Weihnachtsbaum fehlen Lichter. Ob das nun eine Lichterkette oder richtige Kerzen sind, so gut wie jeder Weihnachtsbaum leuchtet, weil das Licht für die Hoffnung steht.

Weitere Weihnachtsbäume bei uns

Weitere Weihnachtsbäume bei uns

Fakten über Weihnachtsbäume

1870 wurde ein Mammutbaum in der Stadt Wermelskirchen gepflanzt. Dieser wird jedes Jahr wieder geschmückt und ist einer der größten lebenden Weihnachtsbäume.
1960er wurde das Christbaum-Versenken im Wörthersee durchgeführt. Der geschmückte Weihnachtsbaum wird dabei von Tauchern in die Tiefe gebracht – dabei wird der im See Umgekommenen gedacht.
1996 wurde in Dortmund das erste Mal der künstliche Baum aufgebaut. Ein großer Weihnachtsbaum aus 1.700 Rotfichten, die an einem konisch zulaufenden Stahlgestell befestigt werden.
1999 wurde in Tasmanien ein 80 m hoher Riesen-Eukalyptus geschmückt, um auf den Schutz bedrohter Urwälder aufmerksam zu machen.
2008 wurde eine 120 Jahre alte Fichte auf dem Petersplatz aufgestellt
2011 wurde in Rio de Janeiro mit 84 m der größte schwimmende Weihnachtsbaum auf dem Rodrigo-de-Freitas-See aufgebaut.
2013 wurden in Deutschland 30 Millionen Weihnachtsbäume verkauft

„Christbaum loben“ ist ein alter, schwäbischer Brauch aus dem späten 19. Jahrhundert, der zwischen Weihnachten und Heilige Drei Könige stattfindet. Bei dem Brauch geht es darum, von Haus zu Haus zu ziehen und die Weihnachtsbäume in dem jeweiligen Wohnzimmer in den höchsten Tönen zu loben. Der Besitzer des Weihnachtsbaumes muss laut der Tradition, allen die den Baum gelobt haben, einen Schnaps ausgeben.

Weihnachtsbaum-Weitwurf gibt es tatsächlich. Diese verrückte Tradition kommt aus den nordischen Ländern, bei der in drei Kategorien angetreten wird. Immer mehr Deutsche nehmen die Tradition auf und setzen den Weihnachtsbaum-Weitwurf in ihrer Gemeinde um.
Frauen, Herren und Kinder werfen in ihrer Kategorie unterschiedlich große Weihnachtsbäume. Die Person, die das Wurfgeschoss am weitesten wirft, gewinnt.

Originelle Affenplätzchen

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Das TRIGEMA Rezept für den 3. Advent

Witzige Affenbutterplätzchen zum selber machen

Zutaten für die Zubereitung
1 Ei
1 Pck. Vanillinzucker
1 Prise Salz
2 Eigelb
200 g Zucker
350 g Butter
500 g Mehl
Etwas abgeriebene Zitronenschale

Mehl in die Schüssel geben, Vanillinzucker und Zucker darüber streuen und in die Mitte eine Mulde drücken. Die Butter in Flöckchen auf den Rand setzen. Eigelb, Zitronenschale, Salz und das Ei in die Mulde geben und zu einem Teig kneten. Der Teig muss für mindestens eine Stunde in einer geschlossenen Schüssel kaltgestellt werden. Dann wird der Teig auf einer Fläche mit Mehl ausgerollt und mit Affen-Ausstecher ausgestochen. Die ausgestochenen Affen werden dann auf ein Backpapier gelegt, mit Eigelb bestrichen und nach Belieben verziert. Bei 175 ° C 10 -12 Minuten backen.
Viel Spaß beim Ausprobieren! 🙂

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