Gut aussehen – auf Kosten der Erde

Die Modeindustrie hat nicht nur ein Recyclingproblem, sondern belastet die Umwelt in einem Ausmaß, dem sich die meisten Leute wohl kaum bewusst sind.

Die Produktion von Kleidung hat sich in den Jahren von 2000 bis 2014 verdoppelt. Nicht, weil wir etwa mehr Kleidung brauchen, sondern weil wir immer mehr Outfits und Styles WOLLEN – immer mehr, immer schneller, immer neu – und dazu tragen wir unsere Kleidung im Schnitt nur noch halb so lange wie etwa vor 15 Jahren. Somit wird unsere Umwelt auch noch doppelt belastet. Durch die Produktion und die Berge von Abfall, die entstehen.

Müllverbrennung - Umweltverschmutzung durch die Textilindustrie

Wussten Sie z.B. dass die Herstellung eines Kilogramms Jeansstoff durchschnittlich 23kg Treibhausgase erzeugt? Vom pestizidverseuchten Baumwolle-Feld über die chemischen Färbeverfahren bis hin zu den meist sehr langen Transportwegen. Das Entsorgen ist auch gar nicht so einfach, weil die meisten Stoffe aus Materialmischungen bestehen, die Grundstoffe wie Polyester und Elastan enthalten, die biologisch nicht abbaubar sind. Recycling ist schwierig, weil die Trennung der Stoffe aufwändig und teuer ist. Somit wird viel textiler Müll einfach verbrannt – es entstehen noch mehr Treibhausgase und auch giftige Abfallstoffe!

Durch die Müllverbrennung entstehen Treibhausgase und auch giftige Abfallstoffe - Umweltverschmutzung durch die Textilindustrie

Ein weiterer Grund für den steigenden Konsum in der Modebranche ist auch, dass Entwicklungs- und Schwellenländer stark aufholen, nicht nur was das Modebewusstsein und Trends angeht, sondern auch bei der Produktion. Allerdings ist hier der Wandel in Richtung Nachhaltigkeit und Umweltschutz noch nicht eingetreten. Denn in Entwicklungsländern liegt die Priorität immer noch auf Geld, Gewinn und Rentabilität. Forschung, Entwicklung, Weiterdenken in Sachen Umweltschutz und neuen Methoden kosten erst einmal Geld und bringen kurzfristig nicht viel ein.

Unternehmen mit Weitsicht hingegen können diesem Trend sehr wohl entgegensteuern – und einige tun das auch schon! Und TRIGEMA ist ganz vorne mit dabei! Innovation vor Massenproduktion! Nachhaltigkeit vor Schnelllebigkeit!

 

TRIGEMA produziert z.B. ausschließlich in Deutschland, wo die Umweltauflagen schon sehr hoch und streng sind. Und wir übertreffen sie jeden Tag. Unseren täglich benötigten Strom erzeugen wir zum größten Teil selbst aus Kraftwärmekopplung und erneuerbaren Energien, unsere Rohmaterialien stammen aus Europa, womit wir lange Transportwege und unnötige Emissionen vermeiden, alle unsere Farben, Drucke und Accessoires sind frei von Toxinen und Schadstoffen und unseren Wasserverbrauch haben wir mittels hochmoderner Technik und stetiger Weiterentwicklung unserer Maschinen minimiert. Denn wir haben die Verantwortung für unsere Umwelt schon vor Jahrzehnten erkannt und tragen diese auch!

Umweltschutz und Nachhaltigkeit in der Textilindustrie durch eigene Photovoltaikanlagen

Als Highlight für alle mode- UND umweltbewussten Fans haben wir die TRIGEMA Change Linie entwickelt und mit ihr das erste vollständig kompostierbare T-Shirt der Welt vorgestellt.

Fazit: ES GEHT – WENN MAN WILL!

Weniger Ressourcen verbrauchen, weniger Müll, dafür extrem hohe Qualität, sowohl beim Rohstoff als auch in der Verarbeitung von Hand! Wir bieten keine 20 Kollektionen pro Saison zu Dumpingpreisen – wir bieten Kleidung, die man mit gutem Gewissen viele Jahre tragen kann. Qualität auf der ganzen Linie. Der Umwelt, der Zukunft und dem Mensch zuliebe.

Denn der verantwortungsbewusste Mensch trägt Qualität – und Qualität trägt Verantwortung!

 Umweltschutz und Nachhaltigkeit in der Textilindustrie mit TRIGEMA Change

Umweltschutz und Nachhaltigkeit in der Textilindustrie mit TRIGEMA Change

Und wir sagen das nicht nur so daher – bei uns können Sie sich bei laufender Produktion in einer Führung davon überzeugen. Transparenz zum Anfassen bei TRIGEMA.

Wir sollten uns alle gemeinsam darüber Gedanken machen wie wir selbst als Individuum einen Teil dieser Verantwortung tragen können. Hier ein paar kleine Denkanstöße, die dazu beitragen können, die Umwelt und Zukunft ein wenig schöner zu machen:

  • Kleidung gehört zu allererst NICHT auf den Müll
  • Was man selber nicht mehr trägt, können andere vielleicht noch gut gebrauchen – Spenden, Second Hand Verkauf, Hilfsgüter
  • Kleines Loch? Reparieren – Kopf hoch und mit Stolz weiter tragen!
  • Viele klassische Basics zum kombinieren kommen nie aus der Mode
  • Auf ökologisch produzierte Kleidung achten
  • Vielleicht nicht immer das billigste Teil, sondern das mit dem besten Preis-Leistungsverhältnis kaufen
  • Zu guter Letzt – Putzlappen kann man immer brauchen

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