Die Moeschter Group trägt Corporate Fashion von TRIGEMA

Die Moeschter Group trägt Corporate Fashion von TRIGEMA

In unserem Artikel zu Corporate Fashion und Identity sind wir vorab schon einmal darauf eingegangen was Corporate Fashion bedeutet und warum Unternehmen und Vereine immer mehr Wert auf ein einheitliches Bild, Außenwirkung und Zusammengehörigkeitsgefühl legen.
Mit der „Moeschter Group“ als unser Kunde wollen wir das einmal aus der Sicht eines Unternehmens zeigen. Dazu habe ich mit Lars Lappe gesprochen, der uns als Vertriebsleiter die „Moeschter Group“ vorstellt und den Weg von der Idee bis zur Umsetzung der Berufsbekleidung der Mitarbeiter erzählt.

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Hallo Herr Lappe!
Sagen Sie doch bitte ein paar Worte zu Ihrem Unternehmen. Wer sind Sie und was tun Sie?

Herr Lappe: „Spannende Frage. Was tun wir? – Wir schaffen das bezauberndste Lächeln der Welt. Wir sorgen dafür, dass es nur dort heiß wird, wo Sie es wünschen und wir bieten eine reibungslose Produktion durch geringe Abnutzungserscheinungen.

Ok – ich glaube, ich muss das etwas genauer erklären.

Die Möschter Gruppe besteht aus drei Gesellschaften.

Bei der Doceram Medical Ceramics entwickeln und produzieren wir mit unserer Marke „Nacera“ sogenannte Fräsblanks für die Dentaltechnik. Aus diesen Fräsblanks wird in Dentallaboren und Fräszentren hauptsächlich vollkeramischer Zahnersatz gefertigt. Dabei ist die Farbgebung ein wichtiger Punkt, um den Zahnersatz möglichst natürlich erscheinen zu lassen. Hierzu haben wir 16 Vita-Classic Farben und zwei Bleach-Töne entwickelt. Unser Material Nacera Pearl Multi-Shade verleiht durch einen fließenden Farbverlauf einen naturechten Charakter. Zur weiteren Bearbeitung liefern wir auch vollkeramische Fräser und Reinigungspulver. Unsere Produkte unterstützen somit das natürliche Lächeln von Millionen von Menschen.

Bei der Dotherm entwickeln und produzieren wir thermische Isolierungen auf der Basis von technischen Kunststoffen. Die Einsatzgebiete sind unglaublich vielfältig. Überall dort, wo man es in einem Produktionsprozess mit hohen Temperaturen zu tun hat, ist die Isolierung und die Temperaturführung eine wichtige Aufgabe unserer Materialien.

Zusammengefasst kann man sagen, dass thermische Isolierungen dazu notwendig sind, die Temperatur in einem Produktionsprozess dort zu halten, wo sie benötigt wird. Spannend wird es vor allem dann, wenn diese thermischen Isolierungen zusätzlich mechanische Aufgaben erfüllen müssen. Wir verfügen über eine große Anzahl an speziellen Materialien. Die Auswahl des passenden Materials für den jeweiligen Anwendungsfall erfordert ein enormes Maß an Erfahrung und Know-How. Nicht nur ein großes Wissen über die Materialeigenschaften, sondern auch über die Anforderungen im Produktionsprozess des Kunden und wie diese Anforderungen bestmöglich unterstützt werden können.

Bei der Doceram entwickeln und produzieren wir Bauteile aus industrieller Hochleistungskeramik. Keramik ist ja landläufig nicht unbedingt als stabiles Material bekannt. Denken Sie hier nur mal an Ihr Geschirr im Küchenschrank oder Ihr Waschbecken im Bad. Unsere Keramiken haben da völlig andere Eigenschaften und sind deutlich härter als Stahl. Der Verschleiß ist daher nur minimal. Natürlich bauen wir aus unseren Hochleistungskeramiken keine Waschbecken, unsere Kunden kommen vorrangig aus dem Maschinen- und Anlagenbau. Unsere Ingenieure konzipieren speziell auf den Produktionsprozess unseres Kunden abgestimmte Produkte aus Hochleistungskeramik.

Ziel ist es dabei die Prozesssicherheit in der Produktion zu verbessern und Standzeiten zu erhöhen.
Das ist grob beschrieben das, womit wir uns beschäftigen.“

 Was hat Sie denn dazu bewogen, sich für Corporate Fashion zu entscheiden?

Herr Lappe: „Die Idee kam von unseren Mitarbeitern im Rahmen der Teambildung. Sie wollten, dass sich die Zugehörigkeit zu unseren Unternehmen und der Gruppe auch in der Kleidung widerspiegelt. Das spielt aber nicht nur in Richtung des „Wir-Gefühls“, sondern auch in Richtung der Außendarstellung. Z.B. auf Messen, Kundenbesuchen oder beim Besuch an der Imbissbude in der Mittagspause. Die Mitarbeiter sind stolz darauf zum Team zu gehören und zeigen das gerne auch über die Kleidung, was mich natürlich sehr freut. “

Für wen ist die Kleidung vorgesehen? Bekommt jeder Mitarbeiter ein Kleidungsstück, oder nur in speziellen Sparten?

Herr Lappe: „Wir haben diese Idee in der Entwicklung, in der Produktion, in der Arbeitsvorbereitung, im Einkauf, im Marketing, im Vertriebsinnendienst und im Vertriebsaußendienst umgesetzt. “

Aus unseren Personalisierungs-Angeboten haben Sie sich für die Stickerei entschieden? Welche Gründe sprechen für Sie für die Stickerei und nicht z.B. für einen Flock oder Druck?

Herr Lappe: „Unseren hohen Qualitätsanspruch wollten wir auch in der Aufbringung unseres Logos wiederspiegeln. Herr Grupp Jun. hat uns diesbezüglich daher zur Stickerei geraten. “

Wie haben Sie von TRIGEMA erfahren und aus welchen Gründen haben Sie sich für TRIGEMA entschieden? Wir sind ja nicht gerade ortsansässig für Sie.

Herr Lappe: „TRIGEMA ist im Markt als Traditionsunternehmen für TOP Qualität „Made in Germany“, eine starke Kundenausrichtung und einen verantwortungsvollen, sozialen Umgang mit der Belegschaft bekannt.  Genau hier habe ich große Gemeinsamkeiten zu unserem eigenen Wertesystem gesehen. Und Unternehmen mit ähnlichen Werten und ähnlicher Marktpositionierung haben nach meinen Erfahrungen eine sehr gute Basis für eine fruchtbare Zusammenarbeit. Auf die ich mich auch zukünftig freue.

 

 

Wie funktioniert aber so ein Ablauf und Auftrag von der Idee bis zum fertigen Produkt?

    1. Sobald der Auftrag eines Kunden bei TRIGEMA eingeht, fängt die Vorarbeit an. Die Beratung in Punkto Farben, Material und Veredelungsart. Abklärung an welcher Stelle das gewünschte Motiv angebracht werden soll usw. Im Falle der Moeschter Group sind das 3 Logos, welche schon vorab ausgearbeitet als Datensatz vorhanden waren und nun auf Poloshirts gestickt werden sollen.Moeschter Group, TRIGEMA, Corporate Fashion, Corporate Identity, Poloshirt
    2. Im Vorfeld werden nun die Daten ausgedruckt und mit einem speziellen Programm gescannt, um eine möglichst fehlerfreie und gute Vorlage zu erhalten.
    3. Im Anschluss folgt das digitale Punchen – das bedeutet, eine sehr feine und genaue Erstellung der Stichvorlage. Auch hier kommt eine eigens dafür entwickelte Software zum Einsatz, die die Mitarbeiterin beherrschen muss. Jeder Stich, der später mit der Nadel durchgeführt werden soll, wird hier geplant und eingezeichnet. Je nach Komplexität des Motivs können das zig-Tausend Stiche sein.
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    4. Die Übertragung des gepunchten Motivs der Datei an die Stickmaschine erfolgt nun vollautomatisch.
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    5. Bevor die 6-köpfige Stickmaschine losrattern kann, spannt nun eine Mitarbeiterin den Stoff genau an der richtigen Selle in die Stickrahmen und platziert auf der Rückseite der Stickerei das sog. Stickvlies. Dieses sorgt dafür, dass sich der Stoff beim Besticken nicht verzieht, das Motiv nicht verzerrt wird und schön gleichmäßig aussieht.
    6. Jetzt werden die 3 Logos der Moeschter Group auf Stoffabschnitte in der gewünschten Farbe aufgebracht und zur Freigabe zum Kunden geschickt.Moeschter Group, TRIGEMA, Corporate Fashion, Corporate Identity, Poloshirt, Scan, Punch, Stickerei
    7. Noch eine kurze Abstimmung und die Freigabe erfolgt telefonisch. Jetzt werden die Logos von Doceram, Dotherm und Moeschter Group auf die Poloshirts gestickt und schnell auf den Weg nach Dortmund geschickt, wo sie schon sehnsüchtig erwartet werden.
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TRIGEMA bietet natürlich nicht nur Poloshirts und Stickereien an. Eine große Produktpalette steht zur Verfügung!  Hier geht’s zum Geschäftskundenbereich. Nehmen Sie einfach Kontakt zu uns auf.

 

Tag der Ausbildung bei TRIGEMA

Tag der Ausbildung bei TRIGEMA

Dass TRIGEMA viel Wert auf eine gute Ausbildung legt und in die Zukunft junger Leute investiert ist weithin bekannt. Unsere Azubis haben nun etwas Neues ins Leben gerufen, um direkt die Leute anzusprechen, die das auch tatsächlich betrifft.
Am 25. Oktober 2017 fand bei TRIGEMA zum ersten Mal der „Tag der Ausbildung“ statt. Junge Menschen für junge Menschen war die Devise. Esma Schröder, Auszubildende zur Industriekauffrau im 2. Lehrjahr, erzählt uns hier wie die Azubis die Köpfe zusammengesteckt haben und die Veranstaltung auf die Beine gestellt haben.

Was willst du mal werden? Produktionsmechaniker oder Industriemechaniker? Gibt es einen Unterschied?

Schüler und Schülerinnen im letzten oder auch vorletzten Schuljahr haben meistens dasselbe Problem. Bewerbungsstress! Aber woher soll man wissen was man werden will? Vor allem wenn man die Berufe gar nicht kennt und die Berufsbezeichnung einem erst recht nicht weiterhilft. Produktionsmechaniker oder Industriemechaniker? Wo liegt da der Unterschied?

Im Frühling hatten wir, Auszubildende Industriekaufleute aus dem 1. und 2. Lehrjahr ein Meeting mit unseren Ausbildern Herr Löckel und Frau Bühler. Dabei wurde uns ein Projekt vorgeschlagen, bei dem wir nicht nur mitmachen konnten, sondern es selbst verwirklichen sollten.

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Begrüßung und gemeinsamen Frühstück am Tag der Ausbildung bei TRIGEMA

 

Ich habe mich dazu entschieden ein Teil dieses Teams zu werden und eine Art „Tag der offenen Tür“ mit zu planen und organisieren. Dabei standen von Anfang an Schüler und Schülerinnen im Mittelpunkt, denen wir die Firma und unsere Ausbildungsberufe nahebringen wollten.

Mit jungen Leuten für junge Leute etwas zu organisieren fand ich spannend, dass dann aber alles so schnell ablaufen und in die Tat umgesetzt werden würde, hätte ich nicht gedacht.

 

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Industriekaufleute und Duale Studenten – gemeinsam in den Büroablauf schnuppern

 

Woche für Woche gab es Fortschritte. Wir wollten, dass die Schüler sich über unsere verschiedenen Ausbildungsberufe informieren können, aber am besten aus 1. Hand, nämlich bei Ausbildern und Auszubildenden der jeweiligen Berufe. Außerdem wäre eine Information allein ziemlich trocken. Damit das ganze interessanter wird und die Schüler sich auch ausprobieren können, haben wir uns für jeden Ausbildungsberuf Aufgaben in den jeweiligen Berufen überlegt. Also war klar, dass wir alle mit einspannen müssen.

 

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Maschinenkunde bei den Produktionsmechanikern in der Strickerei – und Werkstoffkunde bei den Industriemechanikern in der Schlosserei

 

Um unseren Plan überhaupt durchführen zu können, mussten wir erst einmal alle Abteilungsleiter von unserem Vorhaben überzeugen. Also haben wir Azubis uns regelmäßig getroffen und Aufgaben verteilt. Unser erster Entwurf wurde noch vor den Sommerferien den Ausbildern der verschiedenen Berufe vorgetragen. Dabei wurde der 25. Oktober 2017 für unseren „Tag der Ausbildung“ festgesetzt.

Plötzlich waren wir in der heißen Phase. Ein Budget musste genehmigt werden, Bestellungen getätigt, Aufgaben durchgeplant und ein Zeitrahmen gesetzt werden. Anzeigen wurden veröffentlicht, Plakate gedruckt, Schulen angeschrieben und besucht.

Der Tag an sich verlief klasse. Alle Azubis haben mitgeholfen. Die Ausbilder sind uns alle tatkräftig zur Seite gestanden. Man hat gemerkt, dass einige der eingeladenen Schüler wirkliches Interesse an den Berufen und dem Unternehmen haben.

 

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Produktveredler in der Stoffausrüstung lernen chemische Grundbegriffe und die Textil- und Modenäher arbeiten Hand in Hand gemeinsam im Nähsaal

 

Vom Büroarbeitsplatz über den großen Nähsaal für die Textil- und Modenäher, wurden auch in der Elektrowerkstatt, in der Strickerei, Schlosserei und auch in der Ausrüstung (Färberei, Bleicherei) etliche Mitmach-Stationen eingerichtet, um den Schülern nicht reine Theorie zu zeigen, sondern sie auch gleich praktisch zu fordern. Überall durfte unter Aufsicht der jeweiligen Azubis und Ausbilder Hand angelegt werden um die Grundbegriffe der einzelnen Berufe kennen zu lernen. Das war natürlich mit einigem Hin und Her verbunden, hat aber alles in allem echt gut hingehauen und allen Beteiligten, glaube ich sehr viel Spaß gemacht.

Ich hoffe, dass die Schüler an diesem Tag einiges mitgenommen, und sich jetzt mehr unter unseren Ausbildungsberufen vorstellen können. Mich würde es persönlich auch freuen, wenn sie gemerkt haben, dass Trigema viel Wert auf eine gute Ausbildung legt, und auch ein Teil der Betriebsfamilie werden wollen.
Wir werden  solch einen Tag auf jeden Fall weiterhin veranstalten um jungen Menschen die Gelegenheit zu geben in unsere Ausbildungsberufe und in unsere Betriebsfamilie zu schnuppern.

Informiere dich über alle unsere Ausbildungsberufe und sei nächstes Jahr mit dabei!

 

Schüleraustausch mit Erasmus

Schüleraustausch mit Erasmus

Zwei unserer kaufmännischen Azubis haben in diesem Herbst die Gelegenheit beim Schopf gepackt und an einem Austauschprogramm der Organisation Erasmus teilgenommen. Für 3 Wochen ging es in die englische Hauptstadt London, zum Lernen und Arbeiten. TRIGEMA unterstützt die Azubis auf allen Wegen und auch hier kam den beiden eine kleine Finanzspritze und natürlich die Freistellung von Schule und Betrieb zugute. Lernbereitschaft, Begeisterung und Offenheit für Neues sollen auf jeden Fall belohnt und unterstützt werden!
Silvia und Michelle erzählen uns hier ein wenig von ihren Erfahrungen, was sie gesehen, gelernt und erlebt haben.

 

Hallo ihr beiden! Erzählt doch mal kurz wie ihr zu der Entscheidung gekommen seid, an diesem Programm teilzunehmen und wie das funktioniert hat!

Michelle: Nachdem unser Lehrer im Unterricht davon erzählt hat, war uns sofort klar, dass wir daran teilnehmen wollen. Am selben Tag noch haben wir bei TRIGEMA nachgefragt, ob wir an dem Erasmus-Projekt teilnehmen dürfen. Als wir die Zusage vom Betrieb hatten und das auch unserem zuständigen Lehrer mitgeteilt haben, mussten wir nur noch verschiedene Dokumente ausfüllen die wir von der Organisation zugesendet bekommen haben.

Silvia: Wir haben in der Schule von dem Austausch erfahren. Für mich war von Anfang an klar, dass ich an dem Projekt teilnehmen möchte, da es eine super Chance ist neue Erfahrungen zu sammeln und Einblicke in das (Arbeits-) leben in einem anderen Land zu gewinnen.

Tower Bridge, London, Buckingham Palace, Queen, Schueleraustausch

 

 

Kurz bevor ihr abgereist seid, wurde in der Londoner U-Bahn wieder ein Anschlag verübt. Hat euch das beeinträchtigt und wie seid ihr damit umgegangen? Das war sicher ein seltsames Gefühl.

Silvia: Direkt beeinträchtigt hat es uns nicht, aber vor allem am Anfang hatte ich schon ein mulmiges Gefühl. Nachdem wir dann aber ein paar Mal mit der U-Bahn unterwegs waren, wurde es schnell zur Normalität und die meiste Zeit habe ich mich auch sicher gefühlt.

Michelle: Ja, nach dem Anschlag hatte ich auf jeden Fall Angst nach London zu gehen. Aber nachdem ein paar Kollegen im Büro uns beruhigt haben, hatte ich ein besseres Gefühl und wollte mir die Chance deswegen auf keinen Fall entgehen lassen.

Ihr wart gemeinsam in der selben Gastfamilie. Habt ihr euch schnell eingelebt? Wie waren denn die Leute? Hattet ihr ein wenig Unterstützung und Hilfe von der Familie?

Michelle: Ja genau, man hat sich eigentlich schnell eingelebt unsere Familie war auch richtig nett, doch von ihren Kindern hat man selten was mitbekommen. Sie hat uns auch geholfen, zum Beispiel in der Nacht, als wir angekommen sind ist sie extra mit uns den Weg zum ADC College abgefahren, damit wir wissen mit welchem Bus wir fahren müssen und an welcher Bushaltestelle wir aussteigen müssen.

Silvia: Die Familie war sehr nett und hat uns bei Fragen gerne weitergeholfen. Ansonsten waren wir größtenteils unter uns. Der Lebensstandard und vor allem das Essen unterscheiden sich schon von dem bei uns in Deutschland, wir haben uns aber schnell daran gewöhnt. Bei solch einem Projekt geht es ja auch darum andere Kulturen und Sitten kennenzulernen, dafür ist ein Aufenthalt in einer Gastfamilie natürlich am besten geeignet.

 

Telephone Box, Telefonzelle, Tower Bridge, London, Buckingham Palace, Queen, Schueleraustausch

 

 

In der ersten Woche durftet ihr am ADC-College einen Kurs besuchen um euer Englisch noch ein wenig aufzubessern und zu üben. War das für euch sinnvoll? Wie war der Unterricht?

Silvia: Der Unterricht war ähnlich wie bei uns in der Schule. Wir sind noch einmal Themen durchgegangen die für unser Praktikum nützlich sein können, wie Briefe oder E-Mails verfassen und das Telefon beantworten. Außerdem haben die Lehrer auch immer wieder Spiele eingebaut und sich mit uns über London unterhalten, wobei Sie uns viele gute Tipps geben konnten.

Michelle: Den Unterricht kann man sich ähnlich vorstellen wie bei uns in Deutschland. Thematisch hatten wir die gleichen Themen wie auch bei uns daheim, allerdings hat man im Unterricht viel mehr kommuniziert als Aufgaben gemacht. Dabei konnte man einiges lernen.

Telephone Box, Telefonzelle, Tower Bridge, London, Buckingham Palace, Queen, Schueleraustausch; ADC College

 

 

Wo habt ihr denn in den anderen beiden Wochen gearbeitet? Berichtet mal ein wenig von der Arbeit und den Erfahrungen, die ihr dort gemacht habt…

Michelle: Ich habe an der Whitefield School in Barnet gearbeitet. Dort habe ich zusammen mit einer Vertrauenslehrerin namens Ms. Ewa Micun arbeiten dürfen, sie ist für einige Kurse in der Schule zuständig. Meine Hauptaufgabe war es Power-Point Präsentationen zu erstellen oder in Excel Fragebögen von Schülern auszuwerten. Ansonsten habe ich einen Flyer erstellen dürfen und verschiedene Sachen verteilen oder aushängen müssen. Es war auf jeden Fall mal was Anderes an einer Schule zu arbeiten.

Silvia: Ich war bei „Professional Beauty“. Die Firma veröffentlicht Zeitschriften und organisiert Events und Messen rund um die Themen Beauty, Spa und Wellness. Ich war dort in der Marketing Abteilung. Dort habe ich Posts für die sozialen Netzwerke erstellt, das Telefon beantwortet und andere administrative Tätigkeiten für die Mitarbeiter erledigt. Das Telefon zu beantworten ist mir anfangs sehr schwer gefallen, es gab Anrufer die ich kaum verstanden habe. Mit der Zeit wurde es jedoch immer besser und ich denke, dass ich dadurch viel gelernt habe.

 

Telephone Box, Telefonzelle, Tower Bridge, London, Buckingham Palace, Queen, Schueleraustausch; ADC College, Camden Market

Neben Englisch lernen und Arbeit gab es ja doch auch ein wenig Freizeit. Wie habt ihr die denn genutzt. Kultur, Bildung, oder  auch ein wenig ausgehen? Was habt ihr Besonderes gemacht, oder gibt es etwas das euch besonders beeindruckt hat?

Michelle: In unserer Freizeit haben wir jede Gelegenheit genutzt und haben uns vor allem die Hauptattraktionen wie zum Beispiel den Buckingham Palace, die Tower Bridge, Kensington Palace, Tower of London usw. besucht. Des Weiteren gibt es viele, sehr schöne Märkte in London, die eine sehr große Auswahl an Vintage Schmuck, Klamotten und Street Food aus verschiedenen Ländern zu bieten haben, die wir uns auch nicht entgehen lassen wollten. Was uns auch noch sehr interessiert hat war in South Kensington das National History Museum und die verschiedenen Parks in London. Unter der Woche und am Wochenende haben wir uns oft in einem Pub namens „The Harrow“ getroffen und dort mit der ganzen Gruppe was gegessen und was getrunken, um den Abend ausklingen zu lassen.

Silvia: Wir haben wirklich so gut wie alle bekannten Sehenswürdigkeiten von London besucht, Big Ben, Tower Bridge, Buckingham Palace, usw… Natürlich waren wir auch shoppen auf der Oxford Street und dem Camden Market und abends hin und wieder in einem typischen Pub. In einigen Parks waren wir auch, wo wir uns immer über die vielen zutraulichen Eichhörnchen gefreut haben. Außerdem haben wir uns das National History Museum angesehen. Mein Highlight war der Besuch im Sky Garden. Von dort hatten wir den perfekten Blick über die ganze Stadt.

 

Telephone Box, Telefonzelle, Tower Bridge, London, Buckingham Palace, Queen, Schueleraustausch; ADC College, Sky garden

 

Gibt es etwas, das ihr an London besonders gut oder schlecht fandet? Ich habe gehört, das Essen war nicht besonders gut, stimmt das denn?

Silvia: Das Essen war wirklich nicht besonders gut. Es gab auch wenig frisches, hauptsächlich Fast Food und sehr süßes oder fettiges Essen. Besonders schön in London ist jedoch die Offenheit und Hilfsbereitschaft der Menschen.

Michelle: Ja, dadurch, dass unsere Gastmutter kaum frisch gekocht hat und immer nur Fertiggerichte, war es nicht so der Wahnsinn. Die berühmten Fish and Chips haben mir auch nicht so geschmeckt. Am meisten haben mir in London die verschiedenen Märkte gefallen, besonders der Camden Market, dort gab es viele interessante Vintage Stände. Was mir gar nicht gefallen hat war, mit der Underground zu fahren, dort war es immer so heiß und stickig und zu bestimmten Zeiten immer völlig­­ überlaufen.

Telephone Box, Telefonzelle, Tower Bridge, London, Buckingham Palace, Queen, Schueleraustausch; ADC College, Sky garden; Fish´n´Chips

Euer persönliches Fazit? Hat es sich gelohnt diese Erfahrung zu machen? Würdet Ihr anderen empfehlen an solchen Austauschprogrammen teilzunehmen?

Michelle: Ich finde die drei Wochen haben sich auf jeden Fall gelohnt, man hat viel von London gesehen und die Londoner Arbeitswelt entdecken dürfen, was sehr interessant war! Drei Wochen sind zwar zu wenig um perfekt Englisch zu lernen aber ein guter Anfang. Ich würde es auf jeden Fall weiterempfehlen.

Silvia: Der Austausch hat sich auf jeden Fall gelohnt. Wir haben in den 3 Wochen viel erlebt und gelernt. Ich würde jedem empfehlen diese Chance zu nutzen und die Erfahrung zu machen.

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Ökologische Kleidung – Warum manche Klamotten auf den Kompost dürfen und andere nicht

Ökologische Kleidung – Warum manche Klamotten auf den Kompost dürfen und andere nicht

Was bedeutet eigentlich kompostieren?

Die Kompostierung bezeichnet einen Teil des natürlichen Nährstoffkreislaufs. Organisches Material wird unter dem Einfluss von Sauerstoff und Bodenlebewesen (Kleintiere und Bakterien) abgebaut. Ein Teil wird zu Humus (der gerne als Dünger weiterverwendet wird), andere Abbauprodukte sind vor allem wasserlösliche Mineralstoffe, wie Nitrate, Ammoniumsalze, Kohlenstoffdioxid und viele andere Bestandteile. Diese sind für die Verbesserung der Bodenqualität verantwortlich und sind die einfachsten und wichtigsten Grundnährstoffe für neues Leben. Ohne diesen Prozess entsteht kein Leben.

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Ein Geschenk für Wolfgang Grupp

Ein Geschenk für Wolfgang Grupp

Zum 75. Etwas Besonderes

Wie die meisten wissen und auch schon gelesen haben: TRIGEMA Firmenchef Wolfgang Grupp feierte dieses Jahr seinen 75. Geburtstag. Es wurde gratuliert, gefeiert und berichtet – doch was schenkt man einem Mann, der alles hat was er braucht und dessen einziger Wunsch es ist, gebraucht zu werden und anderen ein Vorbild zu sein? Diese Frage stellten sich seine Frau Elisabeth Grupp und die beiden Kinder Bonita und Wolfgang junior. Musikalische Geschenke – gab es schon, Gedichte und Geschichten – sind zuhauf vorhanden, Jahrbücher – schon geschehen. Eine Idee musste her… Und sie kam – und zündete!

Die Idee

Ein Film! Ein Video! Etwas, das bleibt und immer wieder Wirkung hat. Eine Straßenumfrage zum Thema Wolfgang Grupp, Geburtstag und TRIGEMA. Die Idee dahinter – ein Geschenk, das in Erinnerung bleibt und das zeigt, dass Wolfgang Grupp mit dem was er tut, immer noch am Puls der Zeit liegt und den Nerv der Menschen trifft.

Wolfgang Grupp, TRIGEMA, Affe Charly

 

Mit tatkräftiger Unterstützung weniger eingeweihter Mitarbeiter wurde in aller Heimlichkeit ein Plan ausgeheckt, Kontakte aktiviert und ein Konzept zurechtgelegt. Mit Hilfe eines befreundeten Produktionsleiters einer Hamburger Filmagentur wurde der Plan weiter zurecht geschliffen, Fragen konzipiert, Schilder gebastelt, Termin festgelegt und der Ablauf organisiert. Und was bietet sich besser an, als ein Brückentag, freitags in der Stuttgarter Innenstadt?! Viele Leute sind unterwegs, die meisten haben Zeit und sind entspannt.

Fix noch Gutscheine und Tassen bereitstellen, als kleines Präsent für Mitmachende und die rechtlichen Formulare ausgedruckt und los geht’s in aller Herrgottsfrühe – Treffpunkt Flughafen Stuttgart! Unser Team besteht aus zwei unerschrockenen Azubis Leonie und Michelle (Interviewer), Tobias (Produktionsleitung), Tom (Kameramann), Bonita Grupp (Hintergrund) und mir (Hintergrund).

Video-Team, Wolfgang Grupp, Passantenbefragung

 

Die große Umfrage

Es ist noch früh am Morgen, noch ist nicht viel los in der Stuttgarter City. Eine gute Gelegenheit für ein Briefing. Tobi und Tom beweisen große Geduld, erklären Mikro, Kamera, Kabelsalat und wie man mit allem umzugehen hat, wer wo steht und wann spricht, etc. Dann geht es los.
Es gehört schon eine ordentliche Portion Mut und Unverfrorenheit dazu, wildfremde Menschen mit einem Mikro vor dem Gesicht einfach anzusprechen. Aber nach einigen missglückten und gelungenen Versuchen werden die beiden Mädels immer sicherer und wortgewandter. Es muss ja auch nicht alles perfekt sein, wir sind ja keine Profis in diesem Bereich und das darf man ja auch sehen. Wir haben gute Anleitung und alles klappt wunderbar.

Passantenbefragung, Wolfgang Grupp, Geburtstag, Team

 

Mit viel Charme und Witz entlocken Leonie und Michelle den Passanten Antworten auf Fragen wie „Kennen Sie diesen Mann, und was denken Sie denn was er so tut?“ oder „Was denken Sie, hat er denn für Hobbies?“ „Glauben Sie seine Frau hat es leicht mit ihm?“ Im Hintergrund können wir uns ab und zu das Lachen kaum verkneifen. Es gibt so viele lustige, clevere und auch ernste Antworten. Unglaublich viele Menschen kennen Herrn Grupp, durch alle Altersschichten. Natürlich gibt es auch welche, die keine Lust haben mitzumachen oder auch mal grob reagieren, aber das stecken wir weg. Als Dankeschön für die Teilnehmenden gibt es entweder einen Gutschein oder eine lustige TRIGEMA-Tasse mit unserem Maskottchen Affe Charly.

Video-Umfrage, Wolfgang Grupp, Mikrofon, Equipment

 

Viele, viele Leute sind nun interviewt und haben ihr Einverständnis gegeben in dem Geburtstagsfilm dabei zu sein. Und alle sind begeistert von unserer tollen Aktion. So ein Geschenk bekommt nicht jeder, und wer hat es denn mehr verdient als Herr Grupp?!

Ein langer Tag ist zu Ende gegangen und wir haben mächtig viel Material gesammelt. Dies galt es nun zu sichten, zu sortieren und in einen schlüssigen Film zu verwandeln. Das lag in der Hand der Produktionsfirma von Tobias. Und das Ergebnis kann sich sehen lassen.

Schaut doch einfach mal rein und schmunzelt und staunt mit uns!

Das Geburtstags-Video

 

Der Film wurde auf der Geburtstagsfeier von Herrn Grupp das erste Mal öffentlich gezeigt und wir waren schon ein wenig nervös, wie das Geschenk ankommen würde. Alle Aufregung war umsonst! Unsere Idee und die Umsetzung fand allgemein sehr großen Anklang und nur Lob.
Ein Geburtstagsgeschenk, das nicht so leicht zu toppen ist und sicher nicht in Vergessenheit gerät.

Herzlichen Glückwunsch Herr Grupp!

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Interview mit unseren Image-Fotografen Manuel Uebler und Korbinian Seifert

Interview mit unseren Image-Fotografen Manuel Uebler und Korbinian Seifert

Hallo liebe TRIGEMA-Fans und Leser. In den vorangegangen Beiträgen unserer kleinen Making-Of-Serie haben wir uns ja schon mit einigen Leuten unterhalten, die maßgeblich an der Entstehung des gesamten Bildmaterials beteiligt sind. Abgesehen von den vielen Produktbildern, die wir selber im eigenen Haus aufnehmen, gibt es natürlich auch die tollen „Image-Fotos“ für den Katalog und den Online-Shop. (mehr …)

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